Bartenstein: Sommertourismus mit kräftigem Umsatzplus

Wien (BMWA-OTS) - "Österreichs Sommertourismus kann eine erfreuliche Zwischenbilanz vorweisen. Zwischen Mai und September wurden Umsätze in Höhe von 8,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ist ein Zuwachs von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum", sagt Wirtschaftsminister Martin Bartenstein zur aktuellen Tourismusanalyse, die vom Wirtschaftsforschungsinstitut im Auftrag des Wirtschaftsministeriums erstellt wurde.

Die Zahl der Nächtigungen verzeichnete im selben Zeitraum einen Zuwachs von 3,3%, wobei sich die Nachfrage inländischer Gäste mit 3,7% überdurchschnittlich entwickelt hat. Die Zahl der ausländischen Gäste legte unterdessen um 3,1% zu.

"Diese kräftigen Zuwächse im Sommertourismus sind vor allem auf die gute Konjunkturlage, die hohe Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im Bereich von Kurzurlaubsangeboten sowie die meist günstige Wetterlage in der Hauptsaison zurückzuführen", so Bartenstein.

In Bezug auf die regionale Tourismusentwicklung konnten in der bisherigen Sommersaison alle Bundesländer Umsatzzuwächse erwirtschaften, wobei Vorarlberg (+10,7%) und das Burgenland (+6,8%) besonders erfolgreich abschnitten. Die Steiermark (+5,4%), Kärnten (+5,3%) und Niederösterreich (+5,1%) entwickelten sich besonders kräftig. Leicht unterdurchschnittlich fiel das Umsatzwachstum in Tirol (+4,6%), Wien (+4,3%) und Salzburg (+4,2%) aus. Vor allem für die Bundeshauptstadt bedeutet dies angesichts des Rekordniveaus des Vorjahres einen beachtlichen Erfolg. Das geringste Umsatzwachstum wurde in Oberösterreich (+1,5%) verzeichnet.

In Hinblick auf die Nächtigungszahlen im Sommertourismus konnten bislang ebenso in allen Bundesländern Steigerungen verzeichnet werden. Auch hier lag Vorarlberg voran (+8,6%), gefolgt von der Steiermark (+4,3%), Burgenland und Niederösterreich mit jeweils +3,9%, Kärnten (+3,4%), Tirol (+3%), Wien (+2,8%), Salzburg (+2,6%) und Oberösterreich (+0,9%).

Die Beliebtheit Österreichs als Reiseziel für ausländische Gäste hat sich weiter erfolgreich entwickelt. So ist die Zahl der Gäste aus zwischen Mai und September 2007 aus den Niederlanden um 9,3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, bei den Schweizern lag die Zuwachsrate bei 5,7%, bei Belgiern bei +5,6%.

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