LR Ackerl: "Pensionserhöhung muss deutlich über der Inflationsrate liegen!"

Es gilt nicht nur die Armutsgefährdung in der Pension zu bekämpfen, sondern auch die Finanzierung der Pflegeangebote zu sichern!

Linz (OTS) - Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl fordert für das kommende Jahr eine Pensionserhöhung, die diesen Namen auch verdient: "1,7% sind jedenfalls zu wenig!" so Ackerl. "Schon in den letzten Jahren sind die Pensionen real gesunken, was nicht nur zu einer größeren Armutsgefährdung in der älteren Bevölkerung geführt hat, sondern auch die Finanzierung der Pflegeangebote erschwert!" Kommende Pensionserhöhungen müssen daher deutlich über der Inflationsrate liegen.

Sozial-Landesrat Josef Ackerl schlägt sich in der Debatte um die Pensionserhöhungen heute aus zwei Gründen auf die Seite der PensionistInnen: "Unter Schwarz-Blau sind die Pensionen real gesunken, was zu einer zunehmenden Armutsgefährdung in der älteren Bevölkerung geführt hat!" so Ackerl. "Gleichzeitig mussten zur Sicherstellung eines sozial gerechten Zugangs zu den stationären Pflegeleistungen die Gemeinden immer mehr Mittel zuschießen, weil das Pflegegeld fast gar nicht und die Pensionen zu wenig valorisiert wurden!" Diese zwei Entwicklungen gilt es zu bekämpfen, und angesichts der konjunkturell bedingten guten Einnahmenentwicklung hat der Finanzminister jetzt die Möglichkeit dazu. "Wenn sich Molterer schon nicht am Pensionisten-Index orientieren will, dann sollte er wenigstens bereit sein, die durch die Vorgängerregierung erzwungenen Pensionsverluste halbwegs wieder gut zu machen!" meint Ackerl. "Das wäre fair und gerecht und stünde der angeblichen Familienpartei ÖVP nicht schlecht an!" Durch eine deutlich über der Inflationsrate liegende Pensionserhöhung würde nämlich nicht nur die Armutsgefährdung reduziert, es würden auch Familien deutlich entlastet. "Eine höherer Pension macht es nämlich auch ungemein leichter, im Falle einer Pflegebedürftigkeit ein mobiles Pflegeangebot in Anspruch zu nehmen!" meint Ackerl. In jenen Fällen aber, in denen eine stationäre Pflegeeinrichtung unabdingbar ist, würden die durch den Finanzausgleich ohnehin nicht gerade reichlich beschenkten Gemeinden entlastet. "Angesichts der derzeit reichlich sprudelnden Steuereinnahmen sehe ich nicht ein, warum sich Finanzminister Molterer dieser Win-Win-Win-Situation - für Betroffene, Familien und Gemeinden - so widersetzt!" schließt Ackerl.

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