- 26.10.2007, 10:18:42
- /
- OTS0020 OTW0020
LR Ackerl: "Pensionserhöhung muss deutlich über der Inflationsrate liegen!"
Es gilt nicht nur die Armutsgefährdung in der Pension zu bekämpfen, sondern auch die Finanzierung der Pflegeangebote zu sichern!
Linz (OTS) - Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl fordert
für das kommende Jahr eine Pensionserhöhung, die diesen Namen auch
verdient: "1,7% sind jedenfalls zu wenig!" so Ackerl. "Schon in den
letzten Jahren sind die Pensionen real gesunken, was nicht nur zu
einer größeren Armutsgefährdung in der älteren Bevölkerung geführt
hat, sondern auch die Finanzierung der Pflegeangebote erschwert!"
Kommende Pensionserhöhungen müssen daher deutlich über der
Inflationsrate liegen.
Sozial-Landesrat Josef Ackerl schlägt sich in der Debatte um die
Pensionserhöhungen heute aus zwei Gründen auf die Seite der
PensionistInnen: "Unter Schwarz-Blau sind die Pensionen real
gesunken, was zu einer zunehmenden Armutsgefährdung in der älteren
Bevölkerung geführt hat!" so Ackerl. "Gleichzeitig mussten zur
Sicherstellung eines sozial gerechten Zugangs zu den stationären
Pflegeleistungen die Gemeinden immer mehr Mittel zuschießen, weil das
Pflegegeld fast gar nicht und die Pensionen zu wenig valorisiert
wurden!" Diese zwei Entwicklungen gilt es zu bekämpfen, und
angesichts der konjunkturell bedingten guten Einnahmenentwicklung hat
der Finanzminister jetzt die Möglichkeit dazu. "Wenn sich Molterer
schon nicht am Pensionisten-Index orientieren will, dann sollte er
wenigstens bereit sein, die durch die Vorgängerregierung erzwungenen
Pensionsverluste halbwegs wieder gut zu machen!" meint Ackerl. "Das
wäre fair und gerecht und stünde der angeblichen Familienpartei ÖVP
nicht schlecht an!" Durch eine deutlich über der Inflationsrate
liegende Pensionserhöhung würde nämlich nicht nur die
Armutsgefährdung reduziert, es würden auch Familien deutlich
entlastet. "Eine höherer Pension macht es nämlich auch ungemein
leichter, im Falle einer Pflegebedürftigkeit ein mobiles
Pflegeangebot in Anspruch zu nehmen!" meint Ackerl. In jenen Fällen
aber, in denen eine stationäre Pflegeeinrichtung unabdingbar ist,
würden die durch den Finanzausgleich ohnehin nicht gerade reichlich
beschenkten Gemeinden entlastet. "Angesichts der derzeit reichlich
sprudelnden Steuereinnahmen sehe ich nicht ein, warum sich
Finanzminister Molterer dieser Win-Win-Win-Situation - für
Betroffene, Familien und Gemeinden - so widersetzt!" schließt Ackerl.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Silvia Reisinger
Tel.: 0664/46 20 113
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS4






