Stellungnahme zum Entwurf zur Änderung des Schulorganisationsgesetzes macht Übertritt in eine andere Gewerkschaft nicht notwendig

Wien (OTS) - Der angekündigte Übertritt von Frau Landeshauptfrau Burgstaller in eine andere Gewerkschaft ist sachlich gesehen nicht verständlich. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Salzburg hat nämlich am 5. Oktober eine Stellungnahme zur Schulorganisationsgesetznovelle beschlossen und dabei folgende Punkte festgelegt:

1. Die Mitbestimmung zur Erprobung der "neue Mittelschule" oder eines entsprechenden Schulversuches bzw. der Schulform "neue Mittelschule" ist zu gewährleisten. Es ist für die Durchführung eine qualifizierte Mehrheit der Lehrer und der Eltern gesetzlich festzulegen. 2. Die Bildungsziele der Hauptschule bzw. der Unterstufe der Allgemeinbildenden Höheren Schule müssen durch die "neue Mittelschule" erreicht werden. Dies bedeutet, dass die Bildungsziele der Hauptschule, nämlich der Zugang zum Oberstufengymnasium mit dem Ziel eines allgemeinbildenden Abschlusses mit Matura, der Zugang zu den Mittleren und Höheren berufsbildenden Schulen zur Erreichung eines analogen Abschlusses und der Zugang zur Polytechnischen Schule sich in der "neuen Mittelschule" wieder finden müssen. 3. Die Freiwilligkeit der Teilnahme an dieser Schulorganisationsform bzw. des Schulversuches ist für Lehrer und Schüler zu gewährleisten. 4. Die erweiterte Heterogenität, die durch das Zusammenführen verschiedenster Niveaus der Schüler entsteht, ist durch entsprechende zusätzliche Ressourcen an Planstellen abzusichern. Diese Ressourcen dürfen nicht dem übrigen Schulbereich abgezogen bzw. dorthin umgeschichtet werden, sondern sind zusätzlich zu veranschlagen.

"Gerade wegen dieses Beschlusses wünscht sich der Landesvorstand der GÖD Salzburg weiter die Mitgliedschaft einer bedeutenden Persönlichkeit wie Frau Landeshauptfrau Burgstaller", betont Hans Siller, Vorsitzender der GÖD Salzburg.

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