EILT: Koalitionsverhandlungen mit SPÖ-Kirschenhofer ausgesetzt

Inge Rinke will erfolgreichen Weg für Krems fortsetzen

Krems a.d. Donau (OTS) - Die am 7. Oktober entschiedene Kremser Gemeinderatswahl konnte die ÖVP mit 20 Mandaten eindeutig für sich verbuchen. Die nun unter der designierten Bürgermeisterin Inge Rinke stattfindenden Koalitionsverhandlungen mit der SPÖ sind nun vorläufig ausgesetzt: Der künftige Vizebürgermeister Erwin Kirschenhofer (SPÖ) zeigte sich nicht kompromissbereit und lehnte die konstruktiven Vorschläge Rinkes ab.

Alle bis heute angebotenen Aufgabenbereiche wie etwa Zukunftskonferenz, Controlling und Strategie der Stadtbetriebe sowie alle Beteiligungen, Sport, Umwelt und Gesundheit sind der SPÖ zu wenig oder offensichtlich nicht mit dem SPÖ-Wahlspruch "Ein Herz für Krems" konform. Andererseits beansprucht die Kremser SPÖ etwa auch die per Gesetz dem Bürgermeister zugewiesenen und damit nicht anders zu delegierenden Feuerwehragenden oder auch das Bildungswesen für sich. "Es wird Vizebürgermeister Kirschenhofer nicht gelingen, ein demokratisches zustandegekommenes Wahlergebnis nachher durch Verhandlungen zu korrigieren", so Rinke.

Kremser Volkspartei auf Erfolgskurs für Krems

"Mir geht es ausschließlich um das Wohlergehen der Kremser Bevölkerung, alles andere ist nebensächlich. Wir sind alle bemüht, die für die Stadt Krems optimalste Lösung zu finden. Wir werden jedenfalls den vom Bürger honorierten Erfolgskurs für Krems fortsetzen - mit oder ohne SPÖ. Die SPÖ hat nach wie vor die Möglichkeit für Krems tätig zu sein und an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Ich stehe jedenfalls jederzeit für konstruktive Gespräche zum Wohle der Stadt zur Verfügung, die Türen sind nach wie vor weit offen", erklärt Rinke abschliessend.

Rückfragen & Kontakt:

LAbg. Inge Rinke
Tel.: 0664 / 839 74 43

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0010