ACUS für eine gemeinsame Schule aller 10 - 14jährigen

"Jedes Kind hat das Recht auf eine gute Bildung"

Wien (SK) - Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie (ACUS), Gustav Posch, fordert die Verwirklichung der gemeinsamen Schule aller 10-bis 14Jährigen zum frühest möglichen Zeitpunkt. "Das wichtigste Kapital unserer Gesellschaft sind die Menschen, die die Wirtschaft in Schwung halten. Deshalb ist sogar zum Erstaunen vieler die Industriellenvereinigung mit dem Modell der sozialdemokratischen Schulreform im Prinzip einverstanden. "Höhere Bildung müsste ein Menschenrecht sein, das für alle Kinder, unabhängig von der sozialen Stellung der Eltern, gilt", betont Posch. ****

"Wir dürfen nicht zulassen, dass nur die soziale Herkunft eines Kindes über die schulische Zukunft entscheidet. Eine Verlängerung der gemeinsamen Schule bis zum 14. Lebensjahr ist ein Gebot der Stunde", meint Gustav Posch.

"Wenn in Europa außer Österreich nur noch Deutschland am bisherigen System festhält und die Pisa-Studie nachweist, dass gerade diese beiden Länder im letzten Drittel der Rangliste zu finden sind, zeigt dies deutlich, dass unser derzeitiges Schulsystem dringend reformiert gehört, weil es sowohl ineffizient ist, als auch viele Begabungen erstickt und damit jeder Gerechtigkeit Hohn spricht", so Posch. (Schluss) ah/mm

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