Scholik: Mitbestimmung darf nicht auf der Strecke bleiben

Drüberfahren ist keine Weiterentwicklung - Schmieds Blockadehaltung geht zu Lasten der Schülerinnen und Schüler

Wien, 23. Oktober 2007 (OTS) - "Es ist absolut unverständlich,
dass Bundesministerin Schmied nun offensichtlich ihre eigenen Modellversuche nicht umsetzen will", sagt die AHS-Gewerkschafterin und Mitbegründerin der "Plattform Schule bunt", Mag. Eva Scholik. Der Vorwurf von Bildungsministerin Schmied, die Lehrergewerkschafter würden blockieren, "ist falsch und auf das Schärfste zurückzuweisen. Wenn BM Schmied die Schulversuche auf Biegen und Brechen auf ihre Weise durchsetzen will und dabei die Mitbestimmung auf der Strecke bleibt, dann ist wohl klar, wer hier eine Blockadehaltung an den Tag legt", so Scholik. ****

Die AHS-Gewerkschaft steht für Schulversuche zur Verfügung. "Allerdings ist für uns maßgeblich, dass Eltern, Lehrer und Schüler eingebunden werden. BM Schmied soll und darf Mitbestimmung nicht ausschalten - Eltern, Lehrer und Schüler sind an einer Weiterentwicklung des Schulsystems interessiert, wollen aber eingebunden und ernst genommen werden", so Scholik. "Im Schulgemeinschaftsausschuss sitzen Eltern, Schüler und Lehrer - und genau um die geht es auch", so die Lehrergewerkschafterin. Und eines sei der Bildungsministerin gesagt: "Drüberfahren ist keine Weiterentwicklung."

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Plattform "Schule bunt", Eva Scholik, Tel.: 0664/915 58 33, www.schule-bunt.at

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