- 23.10.2007, 11:16:54
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Kunst auf kühlem Untergrund
Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien zeigt von 24. Oktober bis 30. November 2007 die Arbeiten des deutschen Straßenmalers Gregor Wosik.
Wien (OTS) - Gregor Wosik "bemalt" als einer der bekanntesten
deutschen Straßenmaler die Kölner Domplatte genauso wie Straßen und
Plätze in Italien, Luxemburg und Kanada. Sein "Repertoire" reicht von
der Kopie alter Meister wie Caravaggio oder Luca Giordano bis hin zu
moderner 3D-Straßenmalerei, die auch in der Werbung eingesetzt wird.
Fernwärme Wien zeigt bis Ende November 2007 Fotoaufnahmen der Werke
von Gregor Wosik und ein 5x4 Meter großes "Original" auf dem Boden
des Foyers der Unternehmenszentrale.
Gregor Wosik
Gregor Wosik wurde in Swietochlowice in Oberschlesien/Polen geboren.
Nach seiner Schul- und Militärzeit startete er zunächst eine Karriere
als Profifußballer bevor er 1984 nach Mönchengladbach/Deutschland
zog. Schon seit früher Kindheit beschäftigt sich Wosik mit der
Malerei und fühlt sich künstlerisch in vielen Bereichen zuhause. Die
Straßen- und Wandmalerei aber auch die Ölmalerei, insbesondere Kopien
von alten Meistern, gehören zu seinen besonderen Stärken.
Neben einem bürgerlichen Beruf bildete er sein Talent an der
Kunstakademie Möchengladbach bei Samsodin Achmadof und Daniel Deberac
weiter aus. In Deutschland ist Wosik vor allem als Straßenmaler
bekannt. Die Kunstform gibt ihm die Möglichkeit, seine Neigung zu
großformatigen Bildern auszuleben und den direkten Kontakt mit dem
Publikum zu pflegen. Seine Werke zeichnen sich durch hohe Qualität
und Liebe zum Detail aus. Die Motive der Bilder reichen dabei von
klassischen bis zu aktuellen Themen.
Zu seinen größten Erfolgen bei internationalen
Straßenmalerwettbewerben zählen:
2003 Geldern / Deutschland 1. Platz
2005 Bodenwerder / Deutschland 1. Platz
2005 Massey / Kanada 1. Platz
2007 Grazie di Curtatone / Italien Qualifikation für die
Meisterklasse, der höchsten Klasse des Wettbewerbs
Straßenmalerei
Straßenmalerei ist in Europa seit dem 16. Jahrhundert bekannt und war
anfangs vor allem in Italien weit verbreitet. Sogenannte "madonnari"
(Madonnenmaler), wie die Straßenmaler in Italien genannt werden,
schufen kunstvolle Bilder von kleinen Ikonen und klerikalen Motiven.
Arbeiteten die fahrenden Künstler zu Beginn noch mit farbigem Sand
sowie mit Blütenblättern, setzten sie später Tafelkreide und
Holzkohle ein.
In den letzten dreißig Jahren entdeckten viele junge Künstler und
Kunststudenten - vor allem in Amerika und Italien - die alte
Kunstform neu und wenden seither immer aufwendigere Techniken an. Sie
arbeiten mit selbst hergestellten Kreiden und Pastellen und
experimentieren mit neuen Materialien. Um dem allgemeinen Wunsch nach
größeren und handwerklich besseren Bildern nachzukommen, begannen die
Künstler, bewegliche Malunterlagen zu verwenden. Anfangs wurde dickes
Papier genützt wodurch die Straßenmaler außerdem in der Lage waren,
bei schlechtem Wetter ihre Bilder mitzunehmen. Heute ersetzt oftmals
vorbereitetes Segeltuch oder eine Leinwand die Papierunterlage.
Die Motive dieser "neuen Straßenmalerei" - längst nicht mehr
beschränkt auf reine Madonnendarstellungen - sind hauptsächlich
Kopien von alten Meistern. Bilder von Rembrandt, Michelangelo, Dürer,
Raphael, Caravaggio und vielen anderen Künstlern schmücken jetzt
Straßen und Plätze. Zusätzlich erfreut sich die sogenannte
"3D-Straßenmalerei" immer größerer Beliebtheit. Mit der Kunst der
Illusion und der optischen Täuschung wird das Motiv ins rechte Licht
gerückt.
Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt"
Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien bietet
Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kunst- und
Stilrichtungen eine Plattform, um ihr Werk der Öffentlichkeit zu
präsentieren. Die Schauen sind dementsprechend vielfältig und in den
unterschiedlichsten Medien und Formulierungen zu finden. Neben
bildender Kunst bietet "Heiß und Kalt" auch Raum für kunstvolle
Verschmelzungen von Projektionen, Videokunst, Sounds und vielem mehr.
Im Rahmen von vier Kulturveranstaltungen pro Jahr werden die
Kunstwerke im Foyer von Fernwärme Wien der Öffentlichkeit
präsentiert.
Ausstellungsdaten
Gregor Wosik / Straßenbilder. Eine Ausstellung der Reihe "Heiß und
Kalt" von Fernwärme Wien. Mit Fotoaufnahmen der Werke des bekannten
Straßenmalers und einem "Original" auf dem Boden des Foyers der
Unternehmenszentrale. 24. Oktober bis 30. November 2007. Fernwärme
Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9.00 - 19.00 Uhr.
Eintritt frei.
Fotos auf www.fernwaermewien.at
Fotorechte: Gregor Wosik
Fernwärme Wien gehört mit einem Leitungsnetz von rund 1.100
Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als
Tochtergesellschaft von Wien Energie beschäftigt Fernwärme Wien 1.132
Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatz von
396,3 Mio. Euro. Fernwärme Wien beliefert über 260.000 Wohnungskunden
und mehr als 5.300 Großkunden in Wien mit Heizwärme und Warmwasser.
Rückfragehinweis:
Fernwärme Wien GmbH Mag. Ruth Strobl Unternehmenskommunikation Tel.: +43 1 31326-2034 Fax: +43 1 31326-2440 E-Mail: [email protected] Wien Energie GmbH Mag. Robert Grüneis Pressesprecher Tel.: +43 1 53123-73905 Fax: +43 1 53123-73908 E-Mail: [email protected]
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