Kunst auf kühlem Untergrund

Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien zeigt von 24. Oktober bis 30. November 2007 die Arbeiten des deutschen Straßenmalers Gregor Wosik.

Wien (OTS) - Gregor Wosik "bemalt" als einer der bekanntesten deutschen Straßenmaler die Kölner Domplatte genauso wie Straßen und Plätze in Italien, Luxemburg und Kanada. Sein "Repertoire" reicht von der Kopie alter Meister wie Caravaggio oder Luca Giordano bis hin zu moderner 3D-Straßenmalerei, die auch in der Werbung eingesetzt wird. Fernwärme Wien zeigt bis Ende November 2007 Fotoaufnahmen der Werke von Gregor Wosik und ein 5x4 Meter großes "Original" auf dem Boden des Foyers der Unternehmenszentrale.

Gregor Wosik
Gregor Wosik wurde in Swietochlowice in Oberschlesien/Polen geboren. Nach seiner Schul- und Militärzeit startete er zunächst eine Karriere als Profifußballer bevor er 1984 nach Mönchengladbach/Deutschland zog. Schon seit früher Kindheit beschäftigt sich Wosik mit der Malerei und fühlt sich künstlerisch in vielen Bereichen zuhause. Die Straßen- und Wandmalerei aber auch die Ölmalerei, insbesondere Kopien von alten Meistern, gehören zu seinen besonderen Stärken.

Neben einem bürgerlichen Beruf bildete er sein Talent an der Kunstakademie Möchengladbach bei Samsodin Achmadof und Daniel Deberac weiter aus. In Deutschland ist Wosik vor allem als Straßenmaler bekannt. Die Kunstform gibt ihm die Möglichkeit, seine Neigung zu großformatigen Bildern auszuleben und den direkten Kontakt mit dem Publikum zu pflegen. Seine Werke zeichnen sich durch hohe Qualität und Liebe zum Detail aus. Die Motive der Bilder reichen dabei von klassischen bis zu aktuellen Themen.

Zu seinen größten Erfolgen bei internationalen Straßenmalerwettbewerben zählen:

2003 Geldern / Deutschland 1. Platz
2005 Bodenwerder / Deutschland 1. Platz
2005 Massey / Kanada 1. Platz
2007 Grazie di Curtatone / Italien Qualifikation für die Meisterklasse, der höchsten Klasse des Wettbewerbs

Straßenmalerei
Straßenmalerei ist in Europa seit dem 16. Jahrhundert bekannt und war anfangs vor allem in Italien weit verbreitet. Sogenannte "madonnari" (Madonnenmaler), wie die Straßenmaler in Italien genannt werden, schufen kunstvolle Bilder von kleinen Ikonen und klerikalen Motiven. Arbeiteten die fahrenden Künstler zu Beginn noch mit farbigem Sand sowie mit Blütenblättern, setzten sie später Tafelkreide und Holzkohle ein.

In den letzten dreißig Jahren entdeckten viele junge Künstler und Kunststudenten - vor allem in Amerika und Italien - die alte Kunstform neu und wenden seither immer aufwendigere Techniken an. Sie arbeiten mit selbst hergestellten Kreiden und Pastellen und experimentieren mit neuen Materialien. Um dem allgemeinen Wunsch nach größeren und handwerklich besseren Bildern nachzukommen, begannen die Künstler, bewegliche Malunterlagen zu verwenden. Anfangs wurde dickes Papier genützt wodurch die Straßenmaler außerdem in der Lage waren, bei schlechtem Wetter ihre Bilder mitzunehmen. Heute ersetzt oftmals vorbereitetes Segeltuch oder eine Leinwand die Papierunterlage.

Die Motive dieser "neuen Straßenmalerei" - längst nicht mehr beschränkt auf reine Madonnendarstellungen - sind hauptsächlich Kopien von alten Meistern. Bilder von Rembrandt, Michelangelo, Dürer, Raphael, Caravaggio und vielen anderen Künstlern schmücken jetzt Straßen und Plätze. Zusätzlich erfreut sich die sogenannte "3D-Straßenmalerei" immer größerer Beliebtheit. Mit der Kunst der Illusion und der optischen Täuschung wird das Motiv ins rechte Licht gerückt.

Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt"
Die Ausstellungsreihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien bietet Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Kunst- und Stilrichtungen eine Plattform, um ihr Werk der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Schauen sind dementsprechend vielfältig und in den unterschiedlichsten Medien und Formulierungen zu finden. Neben bildender Kunst bietet "Heiß und Kalt" auch Raum für kunstvolle Verschmelzungen von Projektionen, Videokunst, Sounds und vielem mehr. Im Rahmen von vier Kulturveranstaltungen pro Jahr werden die Kunstwerke im Foyer von Fernwärme Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausstellungsdaten
Gregor Wosik / Straßenbilder. Eine Ausstellung der Reihe "Heiß und Kalt" von Fernwärme Wien. Mit Fotoaufnahmen der Werke des bekannten Straßenmalers und einem "Original" auf dem Boden des Foyers der Unternehmenszentrale. 24. Oktober bis 30. November 2007. Fernwärme Wien, Spittelauer Lände 45, 1090 Wien. Täglich von 9.00 - 19.00 Uhr. Eintritt frei.

Fotos auf www.fernwaermewien.at
Fotorechte: Gregor Wosik

Fernwärme Wien gehört mit einem Leitungsnetz von rund 1.100 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als Tochtergesellschaft von Wien Energie beschäftigt Fernwärme Wien 1.132 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2005/2006 einen Umsatz von 396,3 Mio. Euro. Fernwärme Wien beliefert über 260.000 Wohnungskunden und mehr als 5.300 Großkunden in Wien mit Heizwärme und Warmwasser.

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