Verzögerte Restitutionen und Geheimhaltung - Entgegnung der Kommission für Provenienzforschung

Wien (OTS) - Bezug nehmend auf die Artikel "Keine Gesetzesnovelle" und "Weiterhin Raubkunst im KHM" (Trenkler im Standard vom 15. und 16.10.2007, siehe auch: www.provenienzforschung.gv.at), in denen der Kommission für Provenienzforschung die vermeintliche Hinauszögerung einer seit neun Jahren fälligen Restitution und die mangelnde Publizität der Kunstbeirats-Entscheidungen vorgeworfen wurden, stellt die Kommission für Provenienzforschung folgendes fest:

Im Fall des Jellinek-Bildes war zwar tatsächlich die Bedenklichkeit der Erwerbung schon seit "neun Jahren (!)" bekannt, nicht aber der/die Voreigentümer/in. Dieser konnte in Person des Bruno Jellinek nämlich erst in diesem Jahr mithilfe der Objektdatenbank des Nationalfonds festgestellt werden. Objekte mit diesem Provenienzstatus, bis dato herren- und erblos, gibt es im übrigen noch viele. Die Kommission hofft aber, auch hier noch Zuordnungen treffen zu können.

Details zur Entscheidung Jellinek wie auch zu anderen Fällen können im übrigen auf der seit Juni online gestellten Seite der Kommission (www.provenienzforschung.gv.at) nachgelesen werden. Hiermit dürfte sich also auch der Vorwurf mangelnder Publizität erübrigen.

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Dr. Werner Fürnsinn
Tel: 01 - 53415 270
provenienzforschung@bda.at

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