RFW-Bundesobmann Amann lehnt "Lehrlingstax" entschieden ab!

UT: FPÖ begibt sicht offenbar auf marxistische Odyssee!

Wien (OTS/RFW) - Die Forderung von FPÖ-Sozialsprecher Kickl nach einer Lehrlingstax für Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden, wird vom RFW entschieden zurückgewiesen, so der Bundesobmann des RFW und freiheitliche Wirtschaftsprecher von Vorarlberg, KO Ing. Fritz Amann, in einer ersten Reaktion.

Amann dazu: " Einen Strafsteuervorschlag der Sozialisten aufzunehmen und ihn dann noch mit der Behindertenausgleichszahlung zu verbinden ist der freiheitlich, liberalen Gesinnungsgemeinschaft unwürdig. Ein Lehrling ist kein Behinderter, sondern als zukünftiger Fachstudent das Kapital der Wirtschaft von morgen. Ein Vergleich der Lehrlingsausbildung mit dem Behinderteneinstellungsgesetz zeigt mir, wie weit diese Leute von der Praxis entfernt sind. Sie haben immer noch nicht erkannt, dass die Gesellschaft umdenken muss, damit die Lehre den Stellenwert bekommt, den sie längst verdient."

Es fehlt der Wirtschaft nicht der Wille zur Lehrlingsausbildung, sondern einzig und allein die geeigneten Kandidaten. Versagt hat die Politik, die am Bedarf der Wirtschaft vorbei produziert hat und ist daher verantwortlich, dass zig tausende Schul- und Studienabgänger keine Arbeit finden. Dabei wäre es ein Leichtes gewesen, das Steuer herum zu reißen. Man müsste seitens der öffentlichen Hand den Lehrling zum Fachstudenten erklären und damit auch seine schulischen Ausbildungskosten übernehmen. Dann müsste sich kein Elternteil schämen müssen, wenn ihr Kind "nur eine Lehre macht", während die Nachbarkinder studieren."

Es reicht wohl, dass die Wirtschaft mit der Mindestkörperschaftsteuer schon eine Strafsteuer für Verluste zahlt. Wer also keine Gewinne macht, muss zahlen, wer künftig keine Lehrlinge einstellt soll zahlen, egal ob jemand zur Verfügung steht oder nicht. Das ist für eine freiheitliche Weltanschauung ungeheuerlich. Eine marxistische Forderung: "Entweder ihr bildet aus, nehmt dabei was kommt, ob geeignet oder nicht, kommt für den RFW nicht in Frage. Die Vorstellung, dass die vorhandenen Defizite nun die Wirtschaft ausgleichen soll, indem sie die Kosten für das Versagen der Schulbildung übernimmt, oder ansonsten analog des Behinderteneinstellungsgesetzes zur Kasse gebeten wird vom RFW entschieden abgelehnt. Die FPÖ wäre besser beraten, die Wirtschaftskompetenz dort zu lassen, wo sie seit Jahren erfolgreich ist, nämlich beim RFW, so die abschließende Forderung des Wirtschaftssprechers, RFW-Bundesobmann KO Ing. Fritz Amann, abschließend. (Ende)mb

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