- 15.10.2007, 12:45:22
- /
- OTS0164 OTW0164
VP-Dworak: Areal des GZW darf nicht voreilig verscherbelt werden
Nachnutzung muss sozialen Hintergrund haben
Wien (VP-Klub) - "Jetzt wird die Diskussion über die Zukunft des
’Geriatriezentrums am Wienerwald’ (GZW) endlich öffentlich geführt",
stellt der Hietzinger ÖVP Gemeinderat Bernhard Dworak angesichts der
für den morgigen Dienstag, 16. Oktober, angekündigten Diskussion zur
Zukunft des GZW erfreut fest. Zu dieser Veranstaltung wurde von der
Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft mbH., einer Tochter der Wien
Holding, in die VHS Hietzing (Anm.: 1130, Hofwiesengasse 48)
eingeladen.
"Seit fast drei Jahren führt die Stadt Wien, was die Zukunft des
Pflegeheim in Lainz betrifft, die Bevölkerung an der Nase herum.
Vollmundig hat man von einer Wortschöpfung ’Stadtquartier Lainz’
gesprochen und was dort alles geschehen könnte und sollte. Bis heute
gibt es jedoch keine Planungen für die Nutzung dieses rund 30 ha
großen wertvollen Grundstücks", ärgert sich Dworak. Auf keinen Fall,
so Dworak, dürfe es zu einem konzeptlosen "Verscherbeln" dieser
großen Gesundheitsfläche, die derzeit vom Geriatriezentrum und vom
angrenzenden Krankenhaus gemeinsam genutzt wird, kommen.
Gefährdung der medizinischen Versorgung im Westen Wiens
befürchtet
Die ÖVP setzt sich für ein Nutzungskonzept für Lainz mit sozialem
Aspekt, für moderne und kleinere Pflegeeinrichtungen auf dem Areal
des GZW und für den Erhalt des Krankenhauses als Vollspital ein. Auch
eine teilweise Nutzung des Areals für generationsübergreifende
Wohnnutzung ist für Dworak denkbar. Die derzeit intakte medizinische
Versorgung - sowohl im Krankenhaus, als auch im Pflegebereich - dürfe
aber auf keinen Fall mutwillig zerstört werden. "Das Vorhaben von
SP-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, einzelne Abteilungen des
Krankenhauses Hietzing in das angeblich schon 2012 fertig gestellte
Krankenhaus Nord abzusiedeln, lehnt die ÖVP strikt ab", so Dworak,
der darin eine Gefährdung der medizinischen Versorgung der
Bevölkerung im Westen Wiens sieht.
"Bevor es zu einem Verkauf des Geländes kommt, muss ein
Nachnutzungskonzept, bei dem der soziale Aspekt im Vordergrund stehen
muss, auf den Tisch gelegt werden. Auch ein Verkehrskonzept ist
längst überfällig. Bedingt durch die schlechte Verkehrsanbindung mit
öffentlichen Verkehrsmitteln kommt es schon jetzt zu einer starken
Zunahme des Individualverkehrs und damit zu Verschlechterungen der
Lebensbedingungen der Anrainer", fordert Dworak abschließend.
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR






