• 15.10.2007, 09:05:32
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  • OTS0023 OTW0023

Wiener Stadt- u. Landesarchiv: Nazi-Terror bekommt ein Gesicht

Das Wiener Stadt- und Landesarchiv erschließt die Volksgerichtsakten

Wien (OTS) - Dank der systematischen Erschließung der 2006 aus dem
Landesgericht in das Wiener Stadt- und Landesarchiv übernommenen
Volksgerichtsakten konnten zwei zuvor bei Gericht gesondert gelagerte
Fotoordner von Gestapomitgliedern einem Strafakt gegen unbekannte
Täterinnen und Täter zugeordnet werden.
Das Volksgericht war im August 1945 zum Zweck gerichtlicher
Voruntersuchungen wegen des Verdachts nationalsozialistischer
Verbrechen oder der illegalen Mitgliedschaft bei der NSDAP 1933 bis
1938 eingerichtet worden.

Nun ist es erstmals möglich, den Namen der Täterinnen und Täter
in Wien auch ein Gesicht zu geben. Die Gestapo-Leitstelle Wien am
Morzinplatz verfügte über etwa 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und war damit die größte Gestapo-Leitstelle des "Dritten Reiches".
Im Gegensatz zu der nur bruchstückhaften Überlieferung von Bildern
der Opfer wird damit das Gesicht der Täterinnen und Täter fast
vollständig bekannt.

o Weitere Informationen siehe                    
  www.wien.gv.at/kultur/archiv/gestapo/index.html

(Schluss) opf

Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Opll
Direktor des Wiener Stadt- und Landesarchivs
Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts
für Stadtgeschichtsforschung
Tel.: 0043-1-4000-84811
Fax (Inland): 01-4000-99-84811
Fax (Ausland): 0043-1-4000-84809
E-Mail: ferdinand.opll@wien.gv.at

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