• 13.10.2007, 09:38:53
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SP-Haider: Europas Energiewirtschaft auf Einkaufsliste der Chinesen

Heute die Tabakfabrik, morgen die Energie AG!

Linz (OTS) - Heute die Tabakfabrik, morgen die Energie AG! ",
sorgt sich LH-Stv. Erich Haider um die Zukunft unserer Paradebetriebe
und weiß dabei die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher an
seiner Seite. 75% sind bereits gegen den Verkauf der Energie AG. "Am
besten ist es, sofort die Initiative gegen den Börsegang zu
unterschreiben, denn das ist die letzte Chance, unsere verbliebenen
Paradebetriebe und unsere Daseinsvorsorge zu retten. Wasser- und
Stromversorgung müssen in öffentlicher Hand bleiben!", betont der
SPÖ-Landesvorsitzende.

Neue Schlagzeilen in Wirtschaftsmagazinen zeigen, wie berechtigt die
Warnungen der SPÖ Oberösterreich vor einem Börsegang der Energie AG
sind: Mit Billionen Dollars geht China jetzt auf Shoppingtour in den
Westen. Chinesische Großinvestoren steigen bei europäischen
Traditionsfirmen ein. Der "hungrige Drache" China hat 1400 Milliarden
Dollar Währungsreserven angehäuft. Das ist viermal so viel wie die
gesamt österreichische Wirtschaftsleistung. Der staatliche
Turbo-Fonds "China Investment Corporation" (CIC) ist potent genug,
die europäische Energiewirtschaft zu kontrollieren. CIC ist drauf und
dran, sich die privatisierte europäische E-Wirtschaft zu sichern und
wieder in staatlichen Einfluss zu bringen - allerdings in den von
China. Deutschland Frankreich überlegen hektisch, wie sie ihre
Unternehmen von nationalem Interesse vor dem Zugriff der Chinesen
schützen können.

Auch in Oberösterreich stehen die Zeichen auf Sturm. Musterbetriebe
wie die Linzer Tabakfabrik landen nach Jahren, in denen sie den
Aktionären satte Gewinne eingebracht haben, im Haifischbecken der
Globalisierung. Ein russischer Oligarch und ein indischer
Superkonzern matchen sich um Lenzing. Und beim Flugzeug-Zulieferer
FACC in Ried steht die Übernahme durch einen französischen oder einen
italienischen Rüstungskonzern unmittelbar bevor. Russische und
chinesische Staatsfonds sind auf großer Einkaufstour. Der Einstieg
ausländischer Atomstrom-Multis droht.

Europa zieht die Notbremse. Umso unverständlicher ist es, dass ÖVP
und Grüne bei der Energie AG ihre Abenteuer an der Börse mit dem
Einsatz öffentlichen Eigentums fortsetzen wollen. "Stoppen Sie den
eingeleiteten Börsegang der Energie AG!", so Erich Haider neuerlicher
eindringlicher Appell an Pühringer und Anschober. Und weiter: "Jetzt
muss die letzte Chance genützt werden, unsere verbliebenen
Paradebetriebe und unsere Daseinsvorsorge vor den Börsehaien zu
retten. Eine Unterschrift unter die Bürgerinitiative "Kein Börsegang
der Energie AG!" ist die einzige Möglichkeit, eine verhängnisvolle
wirtschaftspolitische Fehlentscheidung zu verhindern!".

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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