• 12.10.2007, 15:45:57
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Bundesbeschaffung versorgt öffentliche Hand mit Alternativantrieben

Wien (OTS) - 150 Mitarbeiter der öffentlichen Hand testeten auf
Einladung des Einkaufsdienstleisters der Republik die neuen
Antriebstechniken Bioethanol, Erdgas und Hybrid. Die Veranstaltung
"ECOfair fahren - die Verwaltung sauber in Bewegung" dient als
Startschuss für die Versorgung der öffentlichen Hand mit
Alternativantrieben.

Informieren und ausprobieren lautete das Motto der ungewöhnlichen
Veranstaltung, zu der die Bundesbeschaffung gestern geladen hatte.
Statt in einem Konferenzsaal traf man sich auf dem ÖAMTC-Testgelände
im niederösterreichischen Teesdorf, um die breite Produktpalette an
alternativbetriebenen Fahrzeugen auf Herz und Nieren testen zu
lassen.

Die Bundesbeschaffung, der zentrale Einkauf der Republik, hat in
den vergangenen Monaten alle markttauglichen Alternativantriebe in
ihr Produktsortiment aufgenommen und bietet der Verwaltung jetzt auch
bioethanol-, erdgas- und hybridbetriebene Fahrzeuge an.
Lange Zeit haben Alternativantriebe ein Nischendasein geführt -
lediglich 0,02% der in Österreich zugelassen Autos entfallen auf die
neuen Technologien. "Aber jetzt sind die drei Antriebsarten marktreif
und wir können Sie unseren Kunden mit bestem Gewissen empfehlen",
erklärt BBG-Geschäftsführer Andreas Nemec. Die öffentliche Hand habe
"im Bereich der Nachhaltigkeit sicherlich eine besondere
Vorbildfunktion", die man durch dieses breite Angebot an
Alternativfahrzeugen unterstützen wolle. Besonders erfreute zeigte
sich Nemec, dass auch die Automobilhersteller diese Vorbildfunktion
der öffentlichen Hand erkannt und für überaus attraktive Preise
gesorgt hätten.

Großes Interesse bei Bund, Ländern, Gemeinden und ausgegliederten
Einrichtungen

150 Vertreter von Bund, Ländern, Gemeinden und ausgegliederten
Unternehmen sind der Einladung zu nach Teesdorf gefolgt. Fast alle
Ministerien (allen voran natürlich Innenministerium und Polizei als
größter Fuhrparkbetreiber), Bundesländer von Wien bis Salzburg, aber
auch zahlreiche Gemeinden waren vertreten. Auf besonderes Interesse
stießen die Alternativfahrzeuge auch bei ausgegliederten
Einrichtungen wie ASFINAG, Bundesforste, Umweltbundesamt oder der
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Auch die
Präsidentschaftskanzlei war mit einer Abordnung vertreten, die
besonderes Interesse am hybridbetriebenen Lexus zeigte.

Nach einem Überblick über die Eigenschaften und Vorzüge der
verschiedenen Antriebe durch Prof. Ernst Pucher von der Technischen
Universität Wien konnten die elf verschiedenen Modelle - vom Ford
Focus mit Bioethanol-Antrieb über den Toyota Prius (Hybrid) bis hin
zum Iveco-Kleintransporter, der mit Erdgas betrieben wird - auf drei
verschiedenen Kursen getestet werden. Einzige Auflage des ÖAMTC: Die
Schleuderplatte durfte nur vor dem Essen benutzt werden...

Für Jürgen Jonke, in der Bundesbeschaffung für den Autoeinkauf
verantwortlich, zeigt sich erfreut über die hohe Teilnehmerzahl und
das positive Echo: "Bei vielen Teilnehmern hat es einen Aha-Effekt
gegeben. Sie haben erkannt, dass Alternativantriebe in der
Zwischenzeit volle Leistungsfähigkeit, 100%ige Verlässlichkeit und
mitunter sogar wirtschaftliche Vorteile bedeuten."

Druckfähige, honorarfreie Photos von der Veranstaltung "ECOfair"
finden Sie auf:
https://bbg.portal.at/Internet/News/InformationenfrJournalisten/Press
eFotos/Ecofairfahren_13390.htm

Rückfragehinweis:

Florian Unterberger
   Bundesbeschaffungsgesellschaft
   Lassallestraße 9b, 1020 Wien
   Tel.: 0664/840 34 36
   florian.unterberger@bbg.gv.at
   www.bbg.gv.at

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