- 12.10.2007, 15:45:31
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Alle gemeinsam, um Pflegesystem weiterzuentwickeln
LR Schmid präsentierte Bericht 2004 - 2006
Götzis (VLK) - Durch noch mehr Information, Unterstützung und
Entlastung für die pflegenden Angehörigen soll erricht werden, dass
in Vorarlberg auch in Zukunft möglichst viele Menschen daheim alt
werden können, sagte Landesrätin Greti Schmid heute, Freitag, in
Götzis bei der Präsentation des Berichtes "Unterstützung der Pflege
zu Hause" für die Jahre 2004 - 2006. "Es ist wichtig, dass alle
Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen, um das System
weiterzuentwickeln", so Schmid.
Das Vorarlberger Betreuungs- und Pflegenetz sei maßgeblich durch
das Motto "Hinschauen und helfen" geprägt. "Ohne vielfältiges
ehrenamtliches Engagement und großzügige Unterstützung durch Spenden
und Mitgliedsbeiträge wäre ein solches Leistungsangebot nicht
möglich. Dafür gilt es allen, die dazu beitragen, einmal mehr
herzlich zu danken", so Schmid.
Der Bericht erläutert die Unterstützungsangebote für pflegende
Angehörige (Rund um die Pflege daheim, Rufhilfe, Hospizbewegung,
Mobile Hilfsdienste, Hauskrankenpflege, Mobile KinderKrankenPflege)
in den Jahren 2004, 2005 und 2006 mit detaillierten Kennzahlen und
Auswertungen.
Die Hauskrankenpflege ist in Vorarlberg - österreichweit
einzigartig - in 67 Krankenpflegevereinen organisiert, die zusammen
auf mehr als 57.000 Mitglieder kommen. Das bedeutet, dass sich rund
zwei Fünftel der Vorarlberger Haushalte mit den Zielsetzungen der
Hauskrankenpflege identifizieren.
Die Mobile Hilfsdienste haben im Jahr 2006 fast 3.000 Klienten (+
9 Prozent seit 2004) in 390.000 Stunden (+ 7 Prozent seit 2004)
betreut. Rund 1.600 Helferinnen waren dabei im Einsatz.
Den ganzen Bericht gibt es auf www.vorarlberg.at zum Download.
Rückfragehinweis:
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