LR Ackerl: "Normales Familienleben der Zogajs ehebaldigst wiederherstellen!"

Arigona sollte sofort zur Mutter zurückkehren können und ab Montag wieder die Schule besuchen - Gesamt-Familienzusammenführung in Österreich einleiten

Linz (OTS) - Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl äußert sich heute zu den neuesten Entwicklungen im Fall Arigona Zogaj: "Ich fordere alle Beteiligten auf, den Belagerungs- und Bewachungszustand von Arigona zu beenden und sie sofort in die Obhut ihrer Mutter zu entlassen, von wo aus ihr am Montag bereits wieder der Schulbesuch ermöglicht werden muss!" so Ackerl. "Gleichzeitig verlange ich, dass sofort die notwendigen Schritte unternommen werden, die zu einer alsbaldigen Zusammenführung der gesamten Familie Zogaj in Österreich führen!"

Ackerl hat sich heute über den aktuellen Stand des Verfahrens informiert: "Der Antrag der BH, den humanitären Aufenthalt zu bewilligen, befindet sich derzeit bei der Fremdenpolizei zur Bearbeitung, von wo er zurück an die BH und im Wege über das Amt der oö. Landesregierung an das Innenministerium geht!" teilt er mit. "Ich kann nur hoffen, dass die über die Medien kolportierte Vereinbarung zwischen Landeshauptmann Pühringer und Innenminister Platter hält!" Gleichzeitig fordert Ackerl aber dazu auf, das Leben Arigonas und ihrer Familie möglichst sofort wieder in normale Bahnen zu lenken:
"Natürlich kann Arigona -so sie dies möchte - auf jedwedes Betreuungsangebot seitens des Landes zählen!" so Ackerl. "Ich bin aber überzeugt, dass sie die meiste Unterstützung und Stabilität durch ihre Mutter und ihre KlassenkollegInnen erhält!" Darum sind auch sofort alle Maßnahmen zu setzen, die den derzeitigen Belagerungs- und Bewachungszustand beenden. "Arigona sollte sofort zu ihrer Mutter zurückkehren können!" fordert Ackerl. "Jedenfalls aber sollte sie ab Montag wieder die Schule besuchen dürfen, da sie dadurch nicht nur in den Kreis ihrer FreundInnen zurückkehren kann, sondern auch den schulischen Anschluss nicht verliert!"

Hinsichtlich der jetzt angestrebten Lösung bezüglich eines Bleiberechts für Arigona und ihre Mutter fordert Ackerl aber einen weiteren Schritt: "Ich habe den Verdacht, dass dieses Angebot mit der Hoffnung unterbreitet wird, die beiden würden wohl kaum alleine hier bleiben und früher oder später doch in den Kosovo zurückkehren wollen!" so Ackerl. "Ich denke, dieser Verdacht auf ein dermaßen schändliches Kalkül kann nur dadurch zerstreut werden, in dem sofort alle notwendigen Schritte eingeleitet werden, die eine alsbaldige Zusammenführung der gesamten Familie Zogaj in Österreich ermöglichen!"

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