• 12.10.2007, 12:54:02
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LR Ackerl: "Normales Familienleben der Zogajs ehebaldigst wiederherstellen!"

Arigona sollte sofort zur Mutter zurückkehren können und ab Montag wieder die Schule besuchen - Gesamt-Familienzusammenführung in Österreich einleiten

Linz (OTS) - Oberösterreichs Sozial-Landesrat Josef Ackerl äußert
sich heute zu den neuesten Entwicklungen im Fall Arigona Zogaj: "Ich
fordere alle Beteiligten auf, den Belagerungs- und Bewachungszustand
von Arigona zu beenden und sie sofort in die Obhut ihrer Mutter zu
entlassen, von wo aus ihr am Montag bereits wieder der Schulbesuch
ermöglicht werden muss!" so Ackerl. "Gleichzeitig verlange ich, dass
sofort die notwendigen Schritte unternommen werden, die zu einer
alsbaldigen Zusammenführung der gesamten Familie Zogaj in Österreich
führen!"

Ackerl hat sich heute über den aktuellen Stand des Verfahrens
informiert: "Der Antrag der BH, den humanitären Aufenthalt zu
bewilligen, befindet sich derzeit bei der Fremdenpolizei zur
Bearbeitung, von wo er zurück an die BH und im Wege über das Amt der
oö. Landesregierung an das Innenministerium geht!" teilt er mit. "Ich
kann nur hoffen, dass die über die Medien kolportierte Vereinbarung
zwischen Landeshauptmann Pühringer und Innenminister Platter hält!"
Gleichzeitig fordert Ackerl aber dazu auf, das Leben Arigonas und
ihrer Familie möglichst sofort wieder in normale Bahnen zu lenken:
"Natürlich kann Arigona -so sie dies möchte - auf jedwedes
Betreuungsangebot seitens des Landes zählen!" so Ackerl. "Ich bin
aber überzeugt, dass sie die meiste Unterstützung und Stabilität
durch ihre Mutter und ihre KlassenkollegInnen erhält!" Darum sind
auch sofort alle Maßnahmen zu setzen, die den derzeitigen
Belagerungs- und Bewachungszustand beenden. "Arigona sollte sofort zu
ihrer Mutter zurückkehren können!" fordert Ackerl. "Jedenfalls aber
sollte sie ab Montag wieder die Schule besuchen dürfen, da sie
dadurch nicht nur in den Kreis ihrer FreundInnen zurückkehren kann,
sondern auch den schulischen Anschluss nicht verliert!"

Hinsichtlich der jetzt angestrebten Lösung bezüglich eines
Bleiberechts für Arigona und ihre Mutter fordert Ackerl aber einen
weiteren Schritt: "Ich habe den Verdacht, dass dieses Angebot mit der
Hoffnung unterbreitet wird, die beiden würden wohl kaum alleine hier
bleiben und früher oder später doch in den Kosovo zurückkehren
wollen!" so Ackerl. "Ich denke, dieser Verdacht auf ein dermaßen
schändliches Kalkül kann nur dadurch zerstreut werden, in dem sofort
alle notwendigen Schritte eingeleitet werden, die eine alsbaldige
Zusammenführung der gesamten Familie Zogaj in Österreich
ermöglichen!"

Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]

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