Mölzer: Völlige Öffnung deutscher Universitäten für Österreicher

Die akademische Ausbildung darf keine Einbahnstraße sein

Wien (OTS) - "Grundsätzlich ist es begrüßenswert und erfreulich, daß sich Österreichs Universitäten bei Studenten aus EU-Nachbarländern höchster Beliebtheit erfreuen. Gerade die Leistungen der heimischen Medizin sind weltweit anerkannt und geachtet, man denke nur exemplarisch an die Innsbrucker Herzchirurgie", stellte der freiheitliche Europaabgeordnete Andreas Mölzer heute bezüglich des bevorstehenden EU-Gipfels fest, bei dem die Universitätsquoten zur Sprache kommen könnten.

"Daß Österreich jedoch, abgesehen von Zypern, die größte Gruppe ausländischer Studenten betreut, ist vor allem aus volkswirtschaftlicher und volksgesundheitlicher Sicht besorgniserregend. Gerade die Überschwemmung der Medizin-Universitäten kann in dieser Form nicht weitergehen, da jedem klar sein muß, daß die ausländischen Absolventen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nicht dem heimischen Gesundheitssystem zufließen", gibt Mölzer zu bedenken.

"Die Beibehaltung der gegenwärtigen Quoten ist für die nächsten Jahre sicherlich sinnvoll, wiewohl uns dann tatsächlich Zahlen vorliegen werden, ob der Bedarf an Jungärzten noch in Österreich gedeckt werden kann. Im Gegenzug schlage ich vor, daß die bundesdeutschen Universitäten den Zugang für unsere Studenten generell liberalisieren. Sowohl aus europäischer als auch kulturdeutscher Sicht stehen wir dem wissenschaftlichen Austausch mit dem größten Mitgliedsstaat der Union äußerst positiv gegenüber", hielt der freiheitliche Europaabgeordnete abschließend fest.

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