• 11.10.2007, 12:39:06
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  • OTS0167 OTW0167

Professor Helmut Kramer mit Föderalismuspreis ausgezeichnet

LH Sausgruber: Preis fördert Föderalismus-Gedanke

Bregenz (VLK) - Erstmalig wird heute, Donnerstag, 12. Oktober, in
der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz der Föderalismuspreis
vergeben. Die Auszeichnung, die von Landeshauptmann Herbert
Sausgruber überreicht wird, ist vom Institut für Föderalismus und den
Vorarlberger Nachrichten gemeinsam ausgeschrieben worden und soll
bemerkenswerte Initiativen zur Förderung und Sicherung des
Föderalismus in Österreich bekannt machen. Erster Träger des Preises
ist Wirtschaftsforscher Professor Helmut Kramer, der für seine
innovativen Forschungs- und Denkansätze auf dem Gebiet des
Föderalismus geehrt wird.

Landeshauptmann Sausgruber begrüßt die Entscheidung der Jury.
"Kramers Studien haben unsere Positionen immer wieder unterstützt und
bestätigt. Starke Länder und Gemeinden bedeuten mehr
Leistungsfähigkeit, mehr Bürgerverantwortung, mehr Innovation und
schlankere, staatliche Strukturen. Aus diesem Grund müssen regionale
Spielräume unbedingt erhalten bleiben", erklärt der Landeshauptmann.
Der Föderalismus-Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Föderalismus in Projektform

Neben dem Hauptpreis wurde zudem ein Anerkennungspreis im Wert von
2.000 Euro vergeben. Die Auszeichnung ging an das Projekt "Aufbau
einer gemeinsamen Geodatenbasis von Land und Gemeinden in
Oberösterreich" bzw. an das Geodatenportal der österreichischen
Länder "Geoland.at". Aus Sicht der Jury waren die Projekte deshalb
preiswürdig, da sie die Notwendigkeit grenzüberschreitenden Handelns
- sowohl der Länder untereinander als auch innerhalb der Länder,
insbesondere mit den Gemeinden - in den Mittelpunkt stellen.

Insgesamt wurden mehr als ein Dutzend Projekte eingereicht. "Das
Interesse am Föderalismuspreis ist beachtlich und belegt einmal mehr,
dass der Föderalismus-Gedanke lebendig ist und ein Zukunftskonzept
darstellt", betont Sausgruber abschließend.

Rückfragehinweis:

Landespressestelle Vorarlberg
   Tel.: 05574/511-20145
   Fax: 05574/511-20190
   Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
   mailto:[email protected]
   http://www.vorarlberg.at/presse

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