Direktorinnen und Direktoren wollen, dass sich etwas ändert

Mödling (OTS) - Die überwiegende Mehrheit der Direktorinnen und Direktoren wollen sicher, dass sich etwas ändert. Sie treten aber nicht für die Modellversuche in Richtung Gesamtschule ein. Die AHS-Direktorinnen und Direktoren lehnen Schulversuche ab, die ohne Mitentscheidung der Schulpartner einer Schule aufgezwungen werden.

Viele der Reformvorschläge von Frau BM Schmied, wie schülerzentriertes Arbeiten, Projektunterricht, breites Angebot an Wahlmöglichkeiten und Kurssystemen, Aufbau von Förder- und Stützsystemen, Zweilehrersysteme, Leistungsportfolios, Standardüberprüfungen von außen, (Flächenfächer und Epochenunterricht) sind nicht an das System "gemeinsame Schule" gebunden und können ebenso an den bestehenden Schularten HS und AHS eingesetzt werden, wenn sie die entsprechenden Ressourcen erhalten. Ferner gibt es auch durchaus realistische Vorschläge unsererseits für die Entschärfung der schwierigen Situation bei der Nahtstelle der 10Jährigen in den Ballungsgebieten.

Die beiden vorgeschlagenen Modelle der "Neuen Mittelschule" sind nicht geeignet, unserer Erfahrung nach, das österreichische Schulwesen zu reformieren. Statt bewährte Strukturen, wie die AHS-Langform zu zerstören und das Bildungsniveau nach unten zu nivellieren, braucht unser Schulwesen eine nicht von Gesamtschul-Ideologie geprägte Weiterentwicklung, an der wir gerne mitarbeiten wollen.

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Obfrau d. Dachverbandes der
AHS-Direktorinnen u. Direktoren Österreichs
Dir. HR Dr. Margarete Zelfel
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A-2340 Mödling
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