Klement: Kanzler und Lehrer ignorieren Kärntner Geschichte

FPÖ Kärnten fordert von Kanzler Gusenbauer endlich seriöse Minderheitenerhebung

Wien (OTS) - Der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg DI Karlheinz Klement nimmt die heutige Kärntner Landesfeier zur 87. Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 zum Anlass, von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer eine seriöse Minderheitenerhebung zu fordern.

"Wenn Alfred Gusenbauer nach wie vor jenen Kräften, die sich für eine Minderheitenfeststellung in Kärnten einsetzen, das Gespräch verweigert, zeigt das Überheblichkeit und Unbelehrbarkeit des Kanzlers", so Klement. "Auch eine offizielle Stellungnahme Gusenbauers zum Anlass der heutigen Feierlichkeiten wäre wünschenswert gewesen. Der Kanzler ignoriert die Kärntner Geschichte ebenso wie das Rahmenübereinkommen zum Schutz der europäischen Minderheiten, in dem klargestellt ist, dass eine Minderheitenerhebung nach Sprache und Volkstum zu erfolgen hat."

Die Interesselosigkeit des Kanzlers öffne Benachteiligungen der deutschkärntner Bevölkerungsmehrheit Tür und Tor, kritisiert Klement. So sei etwa im zweisprachigen Schulbereich eine massive Schlechterstellung der deutschkärntner Schüler festzustellen. "Hauptverantwortlich für die Missstände im Schulbereich ist aber Uwe Scheuch, der Schulreferent des Landes Kärnten", moniert Klement. "In diesem Zusammenhang ist auch völlig unverständlich, dass der Lehrkörper für diesen Tag freibekommt, dann aber nicht an den Landesfeierlichkeiten teilnimmt. Hier ist dringend die Verantwortung gegenüber unserer Geschichte einzumahnen und künftig eine verpflichtende Teilnahme des freigestellten Lehrkörpers sicherzustellen", fordert Klement abschließend.

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