PRÖLL: Macht der Konsumenten beim Griff ins Einkaufsregal

Nachhaltige Wochen fördern Bewusstsein für nachhaltiges Konsumverhalten

Wien (OTS) - Die Nachhaltigen Wochen sind ein wichtiges Signal,
den Konsumentinnen und Konsumenten zu zeigen, welche Macht sie beim Griff ins Einkaufsregal haben. Ziel der Nachhaltigen Wochen ist es, in der Bevölkerung das Bewusstsein für nachhaltiges Konsumverhalten zu fördern, so Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll heute im Rahmen einer Verkostungsaktion von regionalen Bio-Produkten mit Ja! Natürlich-Bäuerinnen und Bauern im BILLA Neulengbach.

Österreich hat im Bio-Bereich viel zu bieten. Dank der österreichischen Bäuerinnen und Bauern und durch die Nachfrage der Konsumentinnen und Konsumenten ist Österreich Spitzenreiter in Europa im Bereich der biologischen Landwirtschaft. Regional produzierte und fair gehandelte Lebensmittel sind nicht nur wichtig für die Landwirtschaft. Je mehr wir auf regionale heimische Produkte achten, umso geringer wird die Verkehrsbelastung durch lange Transporte - das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig schaffen wir damit Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen, sagte Pröll weiter.

Das Lebensministerium hat im Jahr 2004 zusammen mit vielen Partnern und den Bundesländern die Initiative "Nachhaltige Wochen" ins Leben gerufen. Den Erfolg der Aktion gewährleisten letztlich starke Partner im Handel. Inzwischen beteiligen sich an der Aktion des Lebensministeriums 28 große Handelsunternehmen mit rund 8.000 Geschäften und eine Vielzahl selbständiger Kaufleute, die sich besonders dafür engagieren, im Rahmen der "Nachhaltigen Wochen" schwerpunktmäßig biologische und regionale Produkte zu bewerben.

Erfreulich ist, dass sich die Nachhaltigen Wochen nicht nur auf den Lebensmitteleinzelhandel beschränken, sondern sich auch auf andere Branchen ausdehnen. So haben sich auch Bäckereien, Drogerie-und Baumärkte, Elektrohandel sowie dieses Jahr auch Fleischereien und Möbelhandel bereit erklärt, in einer gemeinsamen Aktion "nachhaltige" Produkte gezielt in die Auslage zu stellen. Produkte, die sich auf dem nachhaltigen Weg befinden, kommen aus fairem Handel, biologischer Landwirtschaft, regionaler Erzeugung und Vermarktung, umweltschonender Erzeugung oder sind besonders sparsam im Verbrauch von Energie. Dies teilt das Lebensministerium abschließend mit.

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