Pflege in Wien - SP-Klicka: "Stadt setzt auf hohe Qualitätsstandards und Kontrolle!"

Wien (SPW-K) - "Der aktuelle Fall des Fehlverhaltens einer
Pflegerin im Geriatriezentrum Liesing ist bedauerlich und selbstverständlich nicht zu tolerieren. Mit der Suspendierung und Kündigung der Frau wurden auch rasch entsprechende Schritte gesetzt", sagte heute die Vorsitzende des Wiener Gesundheitsausschusses, Marianne Klicka. "Die Stadt legt großen Wert auf die Einhaltung und Kontrolle der hohen Qualitätsstandrads in ihren Pflegeheimen: Deshalb gibt es auch regelmäßige Kontrollen der zuständigen MA 15, Sprechstunden für PatientInnen und Teamgespräche auf den einzelnen Stationen, um Fehler zu vermeiden." Vor kurzem sei auch ein neues Qualitätsprogramm für Wiener Wohn- und Pflegeheime präsentiert worden.

Auch ausreichend Personal sei vorhanden: "In allen Häusern der Stadt kommen auf 100 PatientInnen durchschnittlich 69 diplomierte PflegerInnen. Auf hochspezialisierten Stationen beträgt das Verhältnis sogar 1 zu 1", so Klicka weiter. "Das ist weit mehr als das strenge Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetz vorsieht."

Das erst vor kurzem präsentierte neue Qualitätsprogramm für Wiener Wohn- und Pflegeheime "sichert die stationäre Pflege auf höchstem Niveau", sagte Klicka. Das Programm sei eine Orientierungshilfe für stationäre Pflegeeinrichtungen und für die Aufsichtsbehörde MA 15 und wurde von MitarbeiterInnen des Dachverbands Wiener Sozialeinrichtungen, dem Fonds Soziales Wien und der MA 15 in einer Arbeitsgruppe entwickelt und erprobt. "Damit konnte ein breiter Konsens über die anzustrebende Qualität in der stationären Altenpflege erzielt werden", unterstrich Klicka. "Den WienerInnen bringt dieses Qualitätsprogramm die Sicherheit, dass in stationären Pflegeeinrichtungen der Stadt Pflege und Betreuung auf höchstem Niveau gewährleistet werden." (Schluss)

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