- 09.10.2007, 11:26:23
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Mehr Patientenorientierung auch im niedergelassenen Bereich
Burgstaller: Bund, Länder, Kassen und Ärzte sind sich einig
Salzburg (OTS) - "Den Ländern ist es in den gestrigen
Verhandlungen gemeinsam mit dem Ministerium, den Vertretern der
Sozialversicherungen und den Ärzten gelungen, den
gesundheitspolitischen Frieden wiederherzustellen", betonte
Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute,
Dienstag, 9. Oktober. Der von der Ärztekammer vehement bekämpfte
Entwurf aus dem Gesundheitsministerium für geplante
Gesundheitszentren, also Ärztegemeinschaften, sei vom Tisch, so
Burgstaller.
Die Gesundheitspartner haben sich auf folgende Prinzipien für die
Neugestaltung des niedergelassenen Bereiches geeinigt:
• Bedarfsorientierung, Weg mit Fehl- und Unterversorgung,
Zugänglichkeit erleichtern;
• Steigerung der Effizienz;
• Abschaffen von Doppelstrukturen.Bei der Erarbeitung, wie diese Ziele konkret umgesetzt werden,
seien Ärztevertreter/innen von Anfang an eingebunden, so Burgstaller
weiter. "Das ist die Nagelprobe für die Ärzteschaft. Jetzt können sie
beweisen, dass sie bei der Neugestaltung das Patientenwohl über
Standesinteressen stellen." Salzburg habe sehr gute Erfahrungen bei
der bedarfsorientierten Abstimmung der medizinischen Dienstleistungen
in den Krankenhäusern im Strukturplan Gesundheit 2010 gemacht. Da sei
es gelungen, trotz der unterschiedlichsten Eigentümerstrukturen
(Gemeinde,- Ordens- und Landesspitäler) sich auf den zukünftigen
Bedarf der Patientinnen und Patienten als Richtschnur zu einigen. Das
sei auch das ehrgeizige Ziel für den nächsten Schritt in der
Salzburger Gesundheitspolitik, so Burgstaller.
Rückfragehinweis:
Landespressebüro Salzburg
Dr. Roland Floimair
Tel.: (0662) 80 42 / 23 65
mailto:[email protected]
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