Mehr Patientenorientierung auch im niedergelassenen Bereich

Burgstaller: Bund, Länder, Kassen und Ärzte sind sich einig

Salzburg (OTS) - "Den Ländern ist es in den gestrigen
Verhandlungen gemeinsam mit dem Ministerium, den Vertretern der Sozialversicherungen und den Ärzten gelungen, den gesundheitspolitischen Frieden wiederherzustellen", betonte Gesundheitsreferentin Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller heute, Dienstag, 9. Oktober. Der von der Ärztekammer vehement bekämpfte Entwurf aus dem Gesundheitsministerium für geplante Gesundheitszentren, also Ärztegemeinschaften, sei vom Tisch, so Burgstaller.

Die Gesundheitspartner haben sich auf folgende Prinzipien für die Neugestaltung des niedergelassenen Bereiches geeinigt:

  • Bedarfsorientierung, Weg mit Fehl- und Unterversorgung, Zugänglichkeit erleichtern;
  • Steigerung der Effizienz;
  • Abschaffen von Doppelstrukturen.

Bei der Erarbeitung, wie diese Ziele konkret umgesetzt werden, seien Ärztevertreter/innen von Anfang an eingebunden, so Burgstaller weiter. "Das ist die Nagelprobe für die Ärzteschaft. Jetzt können sie beweisen, dass sie bei der Neugestaltung das Patientenwohl über Standesinteressen stellen." Salzburg habe sehr gute Erfahrungen bei der bedarfsorientierten Abstimmung der medizinischen Dienstleistungen in den Krankenhäusern im Strukturplan Gesundheit 2010 gemacht. Da sei es gelungen, trotz der unterschiedlichsten Eigentümerstrukturen (Gemeinde,- Ordens- und Landesspitäler) sich auf den zukünftigen Bedarf der Patientinnen und Patienten als Richtschnur zu einigen. Das sei auch das ehrgeizige Ziel für den nächsten Schritt in der Salzburger Gesundheitspolitik, so Burgstaller.

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