Biomasse steht im Mittelpunkt der AUSTROFOMA 2007

Auftakt der international anerkannten Forst-Fachmesse heute in Heiligenkreuz

Wien (OTS) - Die Forst-Fachmesse AUSTROFOMA ist eine der
europaweit größten Veranstaltungen im Bereich der Forst- und Holzwirtschaft, deren Erfolg auch darin besteht, den BesucherInnen die Maschinen im praxisnahen Einsatz zu zeigen. Heuer wird die AUSTROFOMA erstmals gemeinsam mit der AUSTROFOMA Bioenergie umgesetzt, um auf die große Bedeutung von Holz als erneuerbarer Energieträger aufmerksam zu machen. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft anlässlich der heute beginnenden Fachmesse in Heiligenkreuz mit.

Durch die Zusammenführung der AUSTROFOMA mit der AUSTROFOMA Bioenergie - die bisher zweimal als gesonderte Veranstaltung im Rahmen der Welser Messe durchgeführt wurde - wird der Schwerpunkt der Forst- und Holzwirtschaft beim wichtigen Thema Klimaschutz sichtbar. Maschinen und Geräte zur Ernte und Bereitstellung von Bioenergie werden daher die Präsentation in Heiligenkreuz abrunden. Dabei werden vor allem auch die rasch steigende Nachfrage nach Energieholzsortimenten und die Frage praxistauglicher Bereitstellungsketten berücksichtigt.

An drei Tagen werden insgesamt rund 100 Firmen ihre Maschinen vorführen und ihre Dienstleistungen präsentieren. Es werden ausschließlich jene Unternehmen bei der AUSTROFOMA präsent sein, deren Holzerntemaschinen in Österreich zu erwerben sind und deren Serviceleistung sichergestellt ist. Auch heuer werden zahlreiche Interessierte aus aller Welt erwartet. Die letzte AUSTRFOMA im Jahr 2003 konnte bereits 12.000 Besucher verbuchen.

Holz ist Österreichs bedeutendster Rohstoff, der nachhaltig produziert wird und laufend nachwächst. Die Forst- und Holzwirtschaft ist mit rund 3,5 Milliarden Außenhandelsüberschuss ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der heimischen Wirtschaft. Die österreichische Forstwirtschaft setzt dabei auf High Tech. Innovationen in der modernen Forsttechnik und der Logistik sind notwendig, um konkurrenzfähig zu bleiben und mehr Holz bereitstellen zu können. Vor allem im Bereich Biomasse gilt es künftig, das hohe Potenzial zu nutzen. Durch die verstärkte Nutzung des erneuerbaren Rohstoffes Holz - sowohl stofflich wie auch energetisch - soll eine rasche und bestmögliche Substitution fossiler Stoffe erreicht und gleichzeitig der heimischen Forst- und Holzwirtschaft wertvolle und zukunftsweisende Impulse gegeben werden.

Im Vorfeld der AUSTROFOMA fanden am Montag zwei Veranstaltungen statt. In Kooperation mit der Holzindustrie Schweighofer veranstaltete das Lebensministerium ein Fachseminar, bei dem Forstleuten aus Rumänien das österreichische Modell einer nachhaltigen Waldwirtschaft näher gebracht wurde. Weiters fand in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur ein internationales Symposium "Mechanisierung der Waldarbeit" -Austro2007/FORMEC ’07 - statt, das die Kooperation der forstlichen Forschungsinstitute fördern soll. Dieses Jahr standen vor allem Themen wie Holzernte und Walderschließung auf der Tagesordnung.

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