Presseerklärung Hogan & Hartson Raue LLP

Wien (OTS) - Für den von uns vertretenen Kaufmann Martin Krug -Ehemann von Veronica Ferres - geben wir folgende Erklärung ab:

"die aktuelle" berichtet in Nummer 41 - Ausgabe vom 6. Oktober 2007 - über ein angebliches "Geheimnis um die verleugnete Tochter". Das Ehepaar Krug-Ferres ist auf dem Titelblatt abgebildet, der Text auf dem Titelblatt lautet "EXCLUSIV! Veronica Ferres und ihr Mann -Sein Geheimnis um die verleugnete Tochter - Er gab sie einfach weg."

Auf den Seiten 8/9 wird behauptet, dass Martin Krug sein dreijähriges Kind aus einer geschiedenen Ehe - es hat den Mord an seiner Mutter miterlebt - zur Adoption freigegeben habe, und zitiert dabei Natalies Adoptiv-Mutter, die angeblich gesagt hat "Ich weiß nicht, warum Martin sich so verhalten hat. Er muss das ganz allein mit seinem Gewissen ausmachen."

Dazu stelle ich fest:

Der in "die aktuelle" verbreitete Unsinn wurde keinesweges von der "die aktuelle" recherchiert, sondern war Gegenstand mehrfacher Berichterstattung im Jahre 2003. Da die Behauptungen, soweit sie Martin Krug betreffen, durchweg unwahr sind, hat das Landgericht Berlin in mehreren Verfügungen gegen die diese Geschichte kolportierende Presseerzeugnisse erlassen und die Wiederholung der Verbreitung dieser Unwahrheiten mit einem Ordnungsgeld von bis zu 250.000,00 Euro ausgestattet. Die berichterstattenden Gazetten wurden zur Gegendarstellung verpflichtet und haben an Martin Krug Schmerzensgeld gezahlt.

So ist einer in München erscheinenden Tageszeitung strafbewährt untersagt worden, wörtlich oder sinngemäß

"wie folgt zu berichten

Vroni Ferres und das Geheimnis ihres Mannes

...Was niemand wusste: Krug war davor schon einmal verheiratet -ein angeblich wohl gehütetes Geheimnis, das nur von ... aufgedeckt wurde. Anfang der 80er Jahre heiratete Krug die Arzthelferin Uschi. Die beiden bekamen eine Tochter..., die er bis heute verschwiegen hatte. 1984 ließ sich das Paar wieder scheiden, das Mädchen bleib bei seiner Mutter.

Dann passierte das Drama: Kurz nach der Trennung lernte Uschi den Versicherungskaufmann Rüdiger M. kennen. Am 12. November 1985 erstach der neue Freund Krugs Ex-Frau mit fünf Messerstichen, flüchtete und sprang zwei Stunden später von einem Hochhaus.
Krugs Ex-Frau verblutet, die damals zweieinhalbjährige Tochter musste mitansehen, wie ihre Mutter starb.

Merkwürdig für manchen Außenstehenden, dass die Tochter nach der Tragödie nicht zu ihrem Vater kam, sondern von ihm zur Adoption freigegeben wurde. Die beiden haben jeglichen Kontakt abgebrochen."

Martin Krug wird gegen die (den unwahren Sachverhalt erneut verbreitenden) Darstellung der "die aktuelle" gerichtlich vorgehen. Aber auch Berichterstattung über den Bericht in der "die aktuelle" wird Martin Krug nicht hinnehmen.

Die wahrheitswidrigen, diffamierenden Äußerungen sind in hohem Maße geschäftsschädigend. Auch die Behauptung, dass die Adoptivmutter des Kindes ("Oma Maria") das hier wiedergegebene Zitat geäußert habe, ist unwahr. Niemand aus dem Umfeld der "die aktuelle" hat mit "Oma Maria" gesprochen. Eine freie Erfindung.

Wir bitten Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen und regen dringend an, von der Wiedergabe des in "die aktuelle" geschilderten Sachverhalts Abstand zu nehmen.

gez. Prof. Dr. Peter Raue

Rechtsanwalt Berlin

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