EUFRI-Vorsitzender Dr. Vincenz Liechtenstein drängt auf "österreichische Lösung" im Fall der Familien Zogaj, Milici und anderer Asylanten

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Europäischen Freiheitsinstitutes (EUFRI) und langjährige ÖVP-Abgeordnete Dr. Vincenz Liechtenstein drängt auf einen menschlicheren Umgang, eine "österreichische Lösung" für den Fall der Arigona Zogaj. "Auch wenn der Innenminister juristisch recht hat, darf gerade in einer christlichen Partei auf die Barmherzigkeit nicht vergessen werden", so Liechtenstein. "Auch sollten wir einen klaren Unterschied machen zwischen Zuwanderern, die sich vor allem im ländlichen Raum bereits gut integriert haben, und nicht integrierbaren Fundamentalisten in den Außenbezirken der Großstädte. Unsere Wirtschaft steht in absehbarer Zukunft durch zu niedrige Geburtenraten vor einem großen Arbeitskräftemangel. Es ist doch besser, integrationswillige kinderreiche europäische Zuwanderer schon jetzt nach Österreich zu lassen und die Kinder hier auf spätere Arbeitsplätze hin auszubilden, als später die Grenzen zu öffnen und Arbeitskräfte aus dem Ausland zu holen, deren Integration viel schwieriger ist." Liechtenstein hat volles Verständnis für die Entscheidung, kein Asyl zu gewähren, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. "Aber wir haben doch andere Möglichkeiten: Angesichts der Welle der Hilfsbereitschaft müsste es doch möglich sein, daß Betriebe aus der bisherigen Umgebung der Familien Zogaj und Milici den Familienvätern Arbeit, den älteren Kindern Lehrstellen anbieten, sie dafür nach Österreich einladen und das Innenministerium die nötigen Aufenthaltsbewilligungen erteilt. Ich selber würde mich für die Familie Milici aus meiner Nachbargemeinde Peggau um Arbeitsplätze bemühen."

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