- 05.10.2007, 14:52:42
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Neue Studienergebnisse unterstreichen die Häufigkeit von Genitalwarzen, die durch die HPV-Typen 6 und 11 hervorgerufen werden
Neue Daten deuten darauf hin, dass ein tetravalenter Impfstoff (gegen HPV 6, 11, 16 und 18) bei Impfprogrammen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs und anderen durch humane Papillomviren bedingte Erkrankungen im Genitalbereich einen breiteren und früher erkennbaren Nutzen bieten würde als ein bivalenter Impfstoff (gegen HPV 16 und 18) Brunn am Gebirge (OTS) - Eine Impfung gegen humane Papillomviren (HPV), die sich nicht auf die HPV-Typen 16 und 18 beschränkt, sondern auch die Typen 6 und 11 umfasst, würde den Nutzen von Impfprogrammen zur Vorbeugung von Gebärmutterhalskrebs und anderen HPV-bedingten Erkrankungen im Genitalbereich deutlich erhöhen und auch dafür sorgen, dass dieser Nutzen früher erkennbar sein wird. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Modellstudie, die jetzt auf der EUROGIN-Konferenz in Monaco vorgestellt wurde. Dem Modell zufolge war die früh ersichtliche Verringerung der Erkrankungshäufigkeit und der krankheitsbedingten Kosten hauptsächlich auf die Vorbeugung der mit den HPV-Typen 6 und 11 assoziierten Erkrankungen zurückzuführen. Bis zu 99 % der Erkrankungsfälle und bis zu 98 % der krankheitsbedingten Kosten, die in den ersten fünf Jahren nach der Impfung vermieden werden konnten, standen in Zusammenhang mit frühen zervikalen Läsionen (CIN1) und Genitalwarzen, die durch die HPV-Typen 6 und 11 bedingt sind. Frühe zervikale Läsionen und Genitalwarzen können bereits innerhalb weniger Monate nach Kontakt mit den Viren auftreten - und damit deutlich früher als präkanzeröse Läsionen der Zervix und Gebärmutterhalskrebs. "Die Vorbeugung HPV 6 und 11-bedingter früher zervikaler Läsionen und Genitalwarzen würde sowohl für die betroffenen Frauen als auch für die Gesundheitsbehörden einen deutlich früher erkennbaren Nutzen darstellen, verglichen mit der Vorbeugung präkanzeröser Läsionen der Zervix und von Gebärmutterhalskrebs", so Patrick Poirot, Vizepräsident Medical and Scientific Affairs von Sanofi Pasteur MSD. In großen klinischen Studien beugte der HPV-Vierfachimpfstoff über eine mittlere Beobachtungsdauer von drei Jahren nach Beginn der Impfung nachweislich 96 % der frühen zervikalen Läsionen (CIN 1) und 99 % der Genitalwarzen vor (jeweils bezogen auf mit den HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 assoziierte Läsionen). Die HPV-Typen 6, 11, 16 und 18 verursachen in Europa ca. 75 % der Zervixkarzinome, 70 % der präkanzerösen Läsionen der Zervix, 35 bis 50 % der frühen zervikalen Läsionen und 90 % der Genitalwarzen. Britische Gesundheitsbehörden sehen auch einen Nutzen in der Vorbeugung von Genitalwarzen Die britische Health Protection Agency (HPA) hat kürzlich eigene Modellrechnungen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass im Vereinigten Königreich durch die Aufnahme der tetravalenten HPV-Impfung (Typen 6, 11, 16 und 18) in das nationale Impfprogramm bis zu 70 % der Fälle von Gebärmutterhalskrebs und 95 % der Fälle von Genitalwarzen vermieden werden könnten. In einer Pressemitteilung kam die HPA zu dem Schluss: "Diese Studie ist eine wertvolle Ergänzung für unser Verständnis von HPV-Infektionen bei Frauen in England. Sie könnte einen Beitrag zur Entwicklung von effektiven Strategien zur Prävention von Genitalwarzen und Gebärmutterhalskrebs liefern." Gesundheitsbehörden erkennen den breiteren und früher ersichtlichen Nutzen an Die Gesundheitsbehörden in Deutschland, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Schweden, Österreich, den USA, Kanada und Australien erkennen in ihren jeweiligen Impfempfehlungen bzw. bei ihren Entscheidungen hinsichtlich einer Kostenübernahme durch die Krankenkassen bereits heute den über den Schutz vor Gebärmutterhalskrebs hinausgehenden Nutzen der Impfung hinsichtlich einer Prävention weiterer HPV-bedingter Erkrankungen im Genitalbereich - darunter auch Genitalwarzen - an. Neue Studienergebnisse unterstreichen die Häufigkeit von HPV 6 und 11-bedingten Genitalwarzen Im Rahmen einer skandinavischen Studie mit insgesamt mehr als 69 000 Teilnehmerinnen zeigten erste Ergebnisse, dass in Schweden mindestens jede zehnte Frau Genitalwarzen entwickelt, bevor sie 45 Jahre alt wird. Bei jüngeren Frauen schien die Inzidenz an Genitalwarzen sogar noch höher zu sein. Schätzungen zufolge sind HPV 6 und 11 jedes Jahr für 225 000 neue Fälle von Genitalwarzen bei Frauen in Europa verantwortlich. Dies sind 90 % aller Genitalwarzen insgesamt. Genitalwarzen können Ängste auslösen, die sich möglicherweise auf zwischenmenschliche Beziehungen auswirken. Ablative Therapien sind kurzfristig wirksam, aber schmerzhaft. Da nur die sichtbare Läsion entfernt wird, während die Infektion persistiert, kann die Rezidivrate hoch sein. Umfassenderer Schutz vor frühen zervikalen Läsionen kann die Erkrankungshäufigkeit und die Ängste der Patientinnen reduzieren Schätzungen zufolge verursachen humane Papillomviren der Typen 6 und 11 in Europa jedes Jahr 80 000 Fälle früher zervikaler Läsionen - zusätzlich zu 200 000 Fällen, die durch die HPV-Typen 16 und 18 hervorgerufen werden. Der Befund der Krebsfrüherkennungsuntersuchung unterscheidet nicht, ob eine diagnostizierte Läsion von den HPV-Typen 6 oder 11 bzw. durch die onkogenen HPV-Typen 16 oder 18 verursacht wurde. Alle Befunde erfordern die gleiche ärztliche Nachsorge und können bei den betroffenen Frauen Ängste verursachen. Aktuelle EU-Indikation für den HPV-Vierfachimpfstoff Gemäß der für die EU erteilten Zulassung kann dieser rekombinante, adsorbierte Impfstoff gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 des humanen Papillomvirus, Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 15 Jahren sowie Frauen von 16 bis 26 Jahren verabreicht werden. Der Impfstoff ist zugelassen zur Prävention von Zervixkarzinomen (Gebärmutterhalskrebs), hochgradigen Dysplasien der Zervix CIN 2/3 (präkanzeröse Läsionen der Zervix), hochgradigen dysplastischen Läsionen der Vulva VIN 2/3 (präkanzeröse Läsionen der Vulva) und äußeren Genitalwarzen (Condylomata acuminata), die durch humane Papillomviren der Typen 6, 11, 16 bzw. 18 verursacht werden. Informationen zu Sanofi Pasteur MSD Sanofi Pasteur MSD kann als Gemeinschaftsunternehmen auf die Innovationen und die Erfahrungen von Sanofi Pasteur - der Impfstoff-Sparte von Sanofi-Aventis - und von Merck & Co. zurückgreifen. Sanofi Pasteur MSD ist das einzige Unternehmen in Europa, das sich ausschließlich auf Impfstoffe spezialisiert hat. Weltweit arbeiten erfahrene Forschungsteams von Sanofi Pasteur und Merck & Co für Sanofi Pasteur MSD an der Entwicklung neuer Impfstoffe für Europa, die darauf abzielen, den Impfschutz auf weitere Krankheiten auszudehnen und bestehende Impfstoffe zu perfektionieren, um so die Verträglichkeit, die Wirksamkeit und die Akzeptanz von Impfungen zu verbessern. Diesen Text finden Sie zum Download unter: http://www.spmsd.at/presse Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar Detailangaben sowie weitere Hinweise zur Veröffentlichung und Literaturquellen entnehmen Sie bitte dem beigefügten vollständigen pdf-Dokument. Anhänge zu dieser Meldung finden Sie als Verknüpfung im AOM/Original Text Service sowie beim Aufruf der Meldung im Volltext auf http://www.ots.at Rückfragehinweis: ~ Sanofi Pasteur MSD 2345, Brunn am Gebirge Campus 21, Europaring F11/402 Tel.: + 43 - 1 866 70 - 22 200 Fax: + 43 - 1 866 70 - 22 204 Ansprechpartner: Anfragen Medizin: Dr. Astrid Dworan-Timler Anfragen Marketing: Mag. Bernhard Prager mailto:[email protected] http:// www.spmsd.at ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0249 2007-10-05/14:52 051452 Okt 07
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