• 04.10.2007, 15:43:23
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US Botschafterin diskutiert mit Studenten der Fachhochschule Eisenstadt

Eisenstadt (OTS) - In einer breitgefächerten Diskussion mit einer
Gruppe von 40 Studenten am Donnerstag betonte US Botschafterin Susan
McCaw die Bedeutung des Studentenaustauschs, und sprach die Themen
Klimawandel und internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des
Terrorismus an.

Die Botschafterin, die eine Rede an der Fachhochschule Burgenland
hielt, hob hervor, daß "es keinen wirkungsvolleren Weg gibt, um das
gegenseitige Verständnis zu verbessern als in einem anderen Land zu
leben und zu studieren."

Die Botschafterin gab an, daß in den letzten Jahren ungefähr 1.000
österreichische Schüler und Studenten pro Jahr amerikanische High
Schools und Universitäten besucht haben und im Gegenzug mehr als 500
amerikanische Schüler und Studenten österreichische weiterführende
Bildungsinstitutionen besuchten.

Susan McCaw legte die Schritte dar, die die Vereinigten Staaten
gesetzt haben um der Herausforderung des Klimawandels zu begegnen und
merkte an, daß "die USA und Japan derzeit mehr finanzielle Mittel für
die Forschung und Entwicklung im Bereich saubere Energietechnologien
aufwenden als jede andere Nation."

In diesem Zusammenhang verwies sie auf das Treffen der wichtigen
Wirtschaftsnationen zum Thema Energiesicherheit und Klimawandel, das
letzte Woche in Washington DC stattgefunden hat. Sie sagte, daß
Präsident Bush gegenüber den Vertretern der verschiedenen Staaten bei
diesem Treffen die Wichtigkeit der Entwicklung von sauberen
Energietechnologien für die Reduktion von Treibhausemissionen betont
habe.

Die amerikanische Repräsentantin, deren Botschaft am 1. Oktober
den Versuch eines Mannes , einen Sprengkörper auf das
Botschaftsgelände zu bringen, vereiteln konnte, warnte, daß
Terrorismus keine Grenzen kennt und mahnte zur Wachsamkeit.

Sie unterstrich die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit,
um "den Terroristen den Zugang zu finanziellen Mitteln und anderen
Ressourcen zu verwehren." Sie fügte in diesem Zusammenhang auch
hinzu, daß die Vereinigten Staaten die österreichische Bereitschaft
zur Zusammenarbeit sehr zu schätzen wissen.

Die Botschafterin verurteilte al-Kaida und andere, verwandte
Organisationen wegen ihres Bekenntnisses zum Terrorismus. Sie verwies
in diesem Zusammenhang auf das Beispiel Afghanistans wo, wie sie
sagte, "die Taliban absichtlich Zivilisten, darunter auch Kinder, zum
Ziel ihrer Terrorkampagne machen, die Enthauptungen, Erschießungen,
Selbstmordanschläge und Entführungen einschließt."

Die Veranstaltung am Donnerstag war eine weitere in einer Reihe
von Diskussionen, die Botschafterin McCaw während ihrer Amtszeit in
Österreich mit Studenten an Bildungsinstitutionen abgehalten hat.

Rückfragehinweis:

American Embassy Vienna/Press Section
   Dr. Karin Czerny
   Tel.: 43 1 31339-2066
   Fax:  43 1 31339-2057
   mailto:[email protected]
   http://www.usembassy.at

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