Lehrerstreik - SP-Baxant: "ÖVP-Lehrergewerkschaft stiftet nur Verwirrung!"

Weiterentwicklung des Bildungssystems offenbar kein Thema für ÖVP-LehrerInnnen

Wien (SPW-K) - "Spätestens seit der Veröffentlichung der katastrophalen Pisa-Ergebnisse ist klar, dass wir für unser Bildungssystem dringend etwas tun müssen", sagte heute der Jugendsprecher der SPÖ-Wien, Peko Baxant. "Und zwar mit echten und mutigen Reformen, wie sie etwa Bildungsministerin Claudia Schmied nun auch unternimmt. Leider ist aber die ÖVP-Lehrergewerkschaft absolut nicht an einer Weiterentwicklung unserer Schulen interessiert!"

Das Ziel der Protestmaßnahmen in den nächsten Tagen sei es anscheinend, viel Lärm, Verwirrung und Verunsicherung zu stiften, so Baxant. "Mit dem erwünschten Effekt, dass eine konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema unmöglich wird." Die Leidtragenden der Protestmaßnahmen seien die SchülerInnen: "Die ÖVP-Lehrergewerkschaft handelt aus offen sichtbaren Motiven, für sie soll sich ja nichts ändern - egal ob die Bildung in Zukunft auf der Strecke bleibt. Das ÖVP-Motto lautet derzeit anscheinend: "Nachdenken verboten, Besserung unerwünscht!"

"Den Schulen wäre viel mehr geholfen, wenn die Verantwortlichen in der ÖVP ihre Energien dafür aufwenden würden, einmal ehrlich und tabulos über den Zustand unseres Bildungssystems und mögliche Verbesserungen nachzudenken", sagt Baxant. "Mit Verunsicherung und Panikmache wurde noch nie ein Problem gelöst. Die SchülerInnen Wiens haben einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Zukunftschancen verdient!"

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