• 03.10.2007, 13:24:50
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ÖAMTC fordert Augenmaß bei der Reform des Sanktionensystems

Kein Pardon für Hochrisikolenker

Wien (OTS) - "Eine Verschärfung der Strafen darf nicht die
Mehrheit der Autofahrer treffen, die sich grundsätzlich
gesetzeskonform verhalten. Sie soll viel eher jene treffen, die sich
weitab der Gesetze bewegen und damit sich und andere massiv
gefährden", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung
zur heute angekündigten Verschärfung von Verkehrsstrafen.

* Zum Thema Führerscheinentzug: Der ÖAMTC begrüßt, dass das
Vorhaben, den Führerschein bereits beim ersten Mal bei einer
Alkoholisierung zwischen 0,5 und 0,8 Promille zu entziehen, vom Tisch
ist. "Uns geht es in erster Linie darum, schwerst alkoholisierte
Lenker und Wiederholungstäter einzubremsen", sagt Rohracher.

* Zum Thema höhere Verkehrsstrafen bei
Geschwindigkeitsübertretungen über 30 km/h: Die Festsetzung von 72
Euro erscheint dem Club akzeptabel, weil erst ab dieser Höhe
ausländische Verkehrssünder verfolgt werden können. Gleichzeitig
fordert der Club aber eine rigorose Durchforstung der bestehenden
Tempolimits auf Sinnhaftigkeit. "Was wir ebenso dringend brauchen,
ist ein bundesweit einheitlicher Strafenkatalog. Delikte müssen von
Vorarlberg bis ins Burgenland mit der gleichen Geldbuße belegt sein",
wiederholt Rohracher eine langjährige Club-Forderung.

Für den ÖAMTC steht außer Frage, dass nur ein Mix aus Aufklärung,
Eigenverantwortung und Kontrolle nachhaltig zur Reduzierung der
Verkehrsunfälle beitragen kann.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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