- 03.10.2007, 13:22:37
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"Nestroy"-Gala am 24. November im Theater an der Wien
Je Drei Nennungen für "König Lear" und "Viel Lärm um nichts" am Burgtheater
Wien (OTS) - Ins Theater an der Wien, in dem der "Nestroy" zum
ersten Mal vergeben wurde, kehrt die Wiener Theatergala mit der 8.
Preisverleihung zurück. Am 24. November wird die traditionsreiche
Bühne Schauplatz des Preisregens für großartige Leistungen auf dem
Theater, die es zu würdigen gilt. Nach dem Moderatoren-Paar Ofzcarek
- Maertens im Vorjahr ist es heuer mit Sophie Rois und Caroline
Peters ein weibliches Duo, das nach dem Buch von David Schalko durch
die Gala führen wird. Schon jetzt ihres "Nestroy" sicher sind Hilde
Sochor, die von der Jury für ihr Lebenswerk ausgezeichnet wurde,
Markus Kupferblum für seine Off-Produktion "Die verlassene Dido" im
Nestroyhof und René Pollesch mit dem Autorenpreis für sein im
Akademietheater aufgeführtes Stück "Das purpurne Muttermal". Über die
anderen Preise entscheidet wie immer die Akademie, die die
Letztauswahl aus zahlreichen Glanzlichtern des Theaters zu treffen
hat. Mit Luc Bondy (Regie), Gert Voss (Bester Schauspieler) und
Martin Schwab (Beste Nebenrolle) gibt es drei Nennungen für den
"König Lear" am Burgtheater, mit Christiane von Poelnitz, Joachim
Meyerhoff und Stéphane Laimé ebenfalls drei Nennungen für "Viel Lärm
um nichts" an der Burg.
Mailath-Pokorny: Menschen für das Theater begeistern
Der "Nestroy" solle die großen Leistungen auf dem Theater
würdigen, aber auch die Menschen für das Theater begeistern, so
Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny bei der Pressekonferenz -
gemeinsam mit Hausherrn DI Roland Geyer, Jury-Vorsitzender Dr. Karin
Kathrein, Edgar Böhm, ORF und Bettina Glatz-Kremsner, Lotterien - am
Mittwoch im Theater an der Wien. Zugleich gebe der Nestroy ein Bild
der Entwicklung des Theaters in Wien und im deutschsprachigen Raum.
Mailath verwies auch auf die Wiener Theaterreform und den Neustart
des Schauspielhauses und von "brut" und dankte den Juroren des
Preises, dem ORF für die Kooperation und dem Sponsor Österreichische
Lotterien. Edgar Böhm versprach sich für die am gleichen Tag
zeitversetzte Übertragung der Gala im ORF "knisternde" Unterhaltung,
über 3-SAT werde der "Nestroy" ein weites, internationales
Zuschauerfeld finden.
Die Nominierungen
Prominente Namen bestimmen großteils die Liste der
Nominierungen, die beste deutschsprachige Produktion kommt heuer
jedenfalls aus dem Ausland, bei den weiteren Nennungen dominiert das
Burgtheater, aber auch Josefstadt und Volkstheater kommen mehrfach
zum Zug.
In der Kategorie "Beste deutschsprachige Aufführung" stehen "Der
Gott des Gemetzels" von Yasmina Reza, Inszenierung Jürgen Gosch,
Schauspielhaus Zürich, "Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön von Horvath
in der Inszenierung von Stephan Kimmig, Münchner Kammerspiele und die
"Wallenstein"-Produktion von Peter Stein, Berliner Ensemble zur Wahl.
Die Genannten für die beste Regie: Luc Bondy mit "König Lear" von
William Shakespeare am Burgtheater, Simon McBurney mit seinem "A
Disappearing Number" bei den Wiener Festwochen und Grzegorz Jarzyna
mit seiner "Medea"-Version im Kasino am Schwarzenbergplatz. Als beste
Schauspielerin sind Christiane von Poelnitz als Beatrice in
Shakespeares "Viel Lärm um nichts" im Burgtheater, Sylvie Rohrer als
Medea in Jarzynas Produktion am Schwarzenbergplatz und Barbara Sukowa
als Merteuil in Heiner Müllers "Quartett" bei den Salzburger
Festspielen genannt. Als bester Schauspieler stehen Joachim Meyerhoff
als Benedict in "Viel Lärm um nichts" am Burgtheater, Bernhard Schir
als Christian in "Das Fest" von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov in
der Josefstadt und Gert Voss als König Lear im Burgtheater zur Wahl,
für die beste Nebenrolle Regina Fritsch als Prostituierte Chantal in
Shakespeares "Maß für Maß" am Burgtheater, Martin Schwab als Gloster
im "Lear" und Wolf-Dietrich Sprenger als Burgtheater-Portier Fitl in
Turrinis "Mein Nestroy" an der Josefstadt. Katharina Straßer als
Vicki in "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn im Volkstheater,
Martin Vischer als Christopher in "Am Strand der weiten Welt" von
Simon Stephens, ebenfalls im Volkstheater und Matthias Mamedof als
Bradley in "Bradley - letzte Reihe, letzter Platz" sind für den
besten Nachwuchs genannt. Katrin Brack für "Molière. Eine Passion"
von Feridun Zaimoglu, Günter Senkel und Luk Perceval bei den
Salzburger Festspielen, Stéphane Laimé für "Viel Lärm um nichts" am
Burgtheater und Rolf Langenfass für "Mein Nestroy" an der Josefstadt
sind die Kandidaten für die beste Ausstattung. Für den Spezialpreis
genannt sind "maschek" für "Beim Gusenbauer" im Rabenhof, Stephanie
Mohr für die Inszenierung der "Weberischen" von Felix Mitterer im
Museumsquartier, Mozartjahr/Vereinigte Bühnen, und Nina Ball für die
Erschließung des Kurhauses Semmering für die "Alma"-Produktion Paulus
Mankers. (Schluss) gab
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Dr. Andrea Schütte-Vojacek Pressebetreuerin Nestroy-Preis Tel.: 0664/876 60 84 E-Mail: [email protected] Internet: www.nestroypreis.at
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