VP-Floridsdorf : Der Planungswahnsinn im Bezirk geht munter weiter

ÖVP lehnt Sanierung der Strebersdorfer Straße unter diesen Umständen ab

Wien (OTS) - Seit Jahren eskaliert die Verkehrssituation in Strebersdorf. Nach langem Insistieren seitens der ÖVP Floridsdorf wurde schließlich im Dezember 2006 ein umfassendes Verkehrskonzept für Strebersdorf erstellt, das zahlreiche mögliche Maßnahmen zur Diskussion stellt.

"Dieses Konzept wurde einmal der betroffenen Bevölkerung präsentiert, intern wurde in der Verkehrskommission lediglich eine Maßnahme, nämlich eine Tonnagenbeschränkung für LKW über 3,5t in der Dr. Nekowitsch Straße diskutiert und letztendlich auch umgesetzt", so die Klubvorsitzende der VP-Floridsdorf, Andrea Mayrhofer.

Sanierung greift dem Konzept vor

Nun soll die Strebersdorfer Straße in zwei Tranchen saniert werden. "Hier wird ein großer Bereich, der im Rahmen des Konzeptes zu diskutieren ist, einfach herausgenommen und ohne Diskussion neu gestaltet. Sollten im Rahmen der Gespräche zur Verkehrsneuordnung in Strebersdorf Entscheidungen fallen, die Maßnahmen mit veränderten Verkehrsflüssen erfordern, so könnten diese daran scheitern, da ja bereits Einbauten in der Strebersdorferstraße getätigt wurden und der Strebersdorfer Platz, einer der neuralgischen Punkte, bereits umgebaut wurde", so Mayrhofer.
"Ich stelle mir schon die Frage weshalb um teueres Geld Konzepte erstellt werden, die dann sowieso überflüssig sind, weil die SPÖ alleine und konzeptlos bestimmt was getan wird und was nicht! Die Notwendigkeit einer Sanierung der Strebersdorferstraße ist für uns unbestritten, im Teilbereich Marchfeldkanal bis Babitschgasse hat die ÖVP deshalb auch zugestimmt. Für den anderen Teilbereich kann es unter diesen Umständen keine Zustimmung unsererseits geben!"

Schulkinder warten auf der Straße auf den Bus

Aber der Wahnsinn in Strebersdorf hat offenbar System: Auf besagtem Strebersdorfer Platz wurden auch Arbeiten der Wiener Wasserwerke durchgeführt. Passend zu Schulbeginn wurde im Einzugsbereich der Schulkomplexe der Schulbrüder großflächig abgesperrt und die Bushaltestelle an die engste Stelle der Russbergstrasse verlegt. Dort ist der Gehsteig knappe 90cm breit! "Jetzt stehen Schulkinder in diesem ohnehin schon gefährlichen Bereich auf der Straße wenn sie auf den Bus warten, das ist Wahnsinn!", erbost sich Mayrhofer.

Ökohäuser an der Durchzugsstraße

Nachdem die SPÖ jahrzehntelang jegliches Verkehrsproblem in Strebersdorf negierte und eine Umfahrung des Ortes über den Mühlweg erfolgreich verhinderte, entsteht nun im Bereich des Mühlwegs ein wunderbares Wohngebiet mit Bio- und Passivhäusern. Auch SOS-Kinderdorf Familien werden dort einziehen. "Als Zufahrtsstraße zu den Wohnbauten dient die Fritz Kandlgasse, die mittlerweile schon fleißig als `Schleichweg´ genutzt wird. Ein Antrag der Bezirks-VP diese Gasse doch zur Wohnstraße zu erklären wurde von der SPÖ mit der Begründung, die Fritz Kandlgasse solle als Durchzugsstraße dienen, abgelehnt Die SPÖ- Verantwortlichen im Bezirk agieren ohne Plan und Konzept, die Interessen der Anrainerinnen und Anrainer werden mit Füßen getreten. Es ist an der Zeit diesem Wahnsinn endlich ein Ende zu bereiten und zu konstruktiver Bezirksarbeit zurückzukehren", schließt Mayrhofer.

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