• 03.10.2007, 10:49:36
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VP-Floridsdorf : Der Planungswahnsinn im Bezirk geht munter weiter

ÖVP lehnt Sanierung der Strebersdorfer Straße unter diesen Umständen ab

Wien (OTS) - Seit Jahren eskaliert die Verkehrssituation in
Strebersdorf. Nach langem Insistieren seitens der ÖVP Floridsdorf
wurde schließlich im Dezember 2006 ein umfassendes Verkehrskonzept
für Strebersdorf erstellt, das zahlreiche mögliche Maßnahmen zur
Diskussion stellt.

"Dieses Konzept wurde einmal der betroffenen Bevölkerung präsentiert,
intern wurde in der Verkehrskommission lediglich eine Maßnahme,
nämlich eine Tonnagenbeschränkung für LKW über 3,5t in der Dr.
Nekowitsch Straße diskutiert und letztendlich auch umgesetzt", so die
Klubvorsitzende der VP-Floridsdorf, Andrea Mayrhofer.

Sanierung greift dem Konzept vor

Nun soll die Strebersdorfer Straße in zwei Tranchen saniert werden.
"Hier wird ein großer Bereich, der im Rahmen des Konzeptes zu
diskutieren ist, einfach herausgenommen und ohne Diskussion neu
gestaltet. Sollten im Rahmen der Gespräche zur Verkehrsneuordnung in
Strebersdorf Entscheidungen fallen, die Maßnahmen mit veränderten
Verkehrsflüssen erfordern, so könnten diese daran scheitern, da ja
bereits Einbauten in der Strebersdorferstraße getätigt wurden und der
Strebersdorfer Platz, einer der neuralgischen Punkte, bereits
umgebaut wurde", so Mayrhofer.
"Ich stelle mir schon die Frage weshalb um teueres Geld Konzepte
erstellt werden, die dann sowieso überflüssig sind, weil die SPÖ
alleine und konzeptlos bestimmt was getan wird und was nicht! Die
Notwendigkeit einer Sanierung der Strebersdorferstraße ist für uns
unbestritten, im Teilbereich Marchfeldkanal bis Babitschgasse hat die
ÖVP deshalb auch zugestimmt. Für den anderen Teilbereich kann es
unter diesen Umständen keine Zustimmung unsererseits geben!"

Schulkinder warten auf der Straße auf den Bus

Aber der Wahnsinn in Strebersdorf hat offenbar System: Auf besagtem
Strebersdorfer Platz wurden auch Arbeiten der Wiener Wasserwerke
durchgeführt. Passend zu Schulbeginn wurde im Einzugsbereich der
Schulkomplexe der Schulbrüder großflächig abgesperrt und die
Bushaltestelle an die engste Stelle der Russbergstrasse verlegt. Dort
ist der Gehsteig knappe 90cm breit! "Jetzt stehen Schulkinder in
diesem ohnehin schon gefährlichen Bereich auf der Straße wenn sie auf
den Bus warten, das ist Wahnsinn!", erbost sich Mayrhofer.

Ökohäuser an der Durchzugsstraße

Nachdem die SPÖ jahrzehntelang jegliches Verkehrsproblem in
Strebersdorf negierte und eine Umfahrung des Ortes über den Mühlweg
erfolgreich verhinderte, entsteht nun im Bereich des Mühlwegs ein
wunderbares Wohngebiet mit Bio- und Passivhäusern. Auch
SOS-Kinderdorf Familien werden dort einziehen. "Als Zufahrtsstraße zu
den Wohnbauten dient die Fritz Kandlgasse, die mittlerweile schon
fleißig als `Schleichweg´ genutzt wird. Ein Antrag der Bezirks-VP
diese Gasse doch zur Wohnstraße zu erklären wurde von der SPÖ mit der
Begründung, die Fritz Kandlgasse solle als Durchzugsstraße dienen,
abgelehnt Die SPÖ- Verantwortlichen im Bezirk agieren ohne Plan und
Konzept, die Interessen der Anrainerinnen und Anrainer werden mit
Füßen getreten. Es ist an der Zeit diesem Wahnsinn endlich ein Ende
zu bereiten und zu konstruktiver Bezirksarbeit zurückzukehren",
schließt Mayrhofer.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]

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