Arbeitsmarkt: Kalina kritisiert Bartenstein - Chance auf Vollbeschäftigung nicht vertun

Wien (SK) - "Es wäre an der Zeit, dass der Wirtschaftsminister einmal an den österreichischen Arbeitsmarkt denkt, und nicht nur daran, wie man möglichst billige Arbeitskräfte ins Land holt", so SPÖ-Bundesgeschäftsführer, Josef Kalina zur Absicht des Wirtschaftsministers, schon ab 2009 den Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus den neuen EU-Staaten ganz zu öffnen. ****

Bartenstein stellt sich damit auch gegen die Sozialpartner, die eine kontrollierte Öffnung für Mangelberufe vorsehen, aber keinesfalls eine vollständige Öffnung für Fachkräfte. Kalina erinnert in dem Zusammenhang auch daran, dass gestern auch ÖVP-Chef Molterer den Sozialpartnern zugesichert hat, dass die Regierung das Sozialpartnerpaket "mit hoher Geschwindigkeit umsetzen" will. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert Bartenstein auf, die Vorschläge der Sozialpartner umzusetzen.

Die Sozialpartner wollen an den Übergangsfristen bis 2011 festhalten; unter anderem weil sie, wie es in einer gemeinsamen Erklärung heißt, die "einmalige historische Chance" sehen, "die Arbeitslosigkeit zu senken und einen entscheidenden Beitrag für die Zukunft unserer Jugend und eines auf höchster Qualifikation seiner Arbeitskräfte basierenden Wirtschaftsstandorts Österreich zu leisten". Dazu warf Kalina die Frage auf: "Warum will ausgerechnet der Wirtschaftsminister diese Chance zunichte machen?" (Schluss) wf

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