Mikl-Leitner: Lassen uns Tagesmütter von der SPÖ nicht benachteiligen

Ohne klarem "Ja" zu Tagesmüttern kein "Ja" zur 15a - Vereinbarung

St. Pölten (NÖI) - Die Kinderbetreuung durch Tagesmütter ist seit Jahrzehnten eines der erfolgreichsten Betreuungsmodelle zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Wir lassen uns die Tagesmütter daher vom Bund sicherlich nicht benachteiligen, erklärt Familienlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Die 2500 Unterschriften, die beim Hilfswerk eingelangt sind, sind der Beweis dafür, dass die SPÖ einmal mehr mit ihrer Familienpolitik falsch liegt.

Gerade im ländlichen, kleinstrukturierten Bereich und speziell für Kleinkinder unter 3 Jahren ist das Modell der Tagesmutter-Betreuung besonders geeignet. Ohne eine entsprechende Förderung für Tagesmütter wird es keine Zustimmung zu einem 15a - Vertrag in Sachen Kinderbetreuung mit dem Bund geben, stellt Mikl-Leitner klar.

Kindgerechte Rahmenbedingungen wie die Betreuung in einer Kleingruppe, das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse in familienähnlicher Atmosphäre und die pädagogisch ausgebildete Tagesmutter als konstante Bezugsperson fördern nachweislich die Entwicklung in den ersten Lebensjahren, so Mikl-Leitner.

Die Ankündigung von BM Bures, Tagesmütter von den Förderungen im Rahmen des 15a-Vertrages zur Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen auszuschließen, ist kurzsichtig und benachteiligt jene Eltern, die sich bewusst für diese Betreuungsform entscheiden, ist Mikl-Leitner überzeugt.

Dass das auch die niederösterreichischen Familien so sehen, beweist eine Umfrage, die das Hilfswerk als größter Anbieter in Österreich im Namen seiner rund 1.000 Tagesmütter und der 5.000 betreuten Kinder durchgeführt hat. Innerhalb von zwei Tagen haben sich bereits 2500 Eltern gegen den Ausschluss der Tagesmütter bei der Kinderbetreuungsinitiative des Bundes ausgesprochen, so Mikl-Leitner.

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