Kalina zu Fall Milici: Platter soll sich nicht hinter seinen Beamten verstecken

Kalina fordert menschliche Lösung im Sinne der Familie

Wien (SK) - Kritik übt SPÖ-Bundesgeschäftführer Josef Kalina an Innenminister Platter im Zusammenhang mit der Abschiebung der kosovarischen Familie Milici. Laut der "Kleinen Zeitung" soll die voll integrierte Familie, für deren Verbleib sich die ganze Gemeinde einsetzt, am Dienstag abgeschoben werden, der Vater wurde wegen angeblicher Fluchtgefahr sogar in Schubhaft genommen. Kalina fordert Platter auf, sich nicht hinter seinen Beamten zu verstecken, sondern seinen Handlungsspielraum in diesem konkreten Fall zu nutzen und eine menschliche Entscheidung im Sinne der Familie zu treffen. ****

Aus Sicht des SPÖ-Bundesgeschäftsführers ist es völlig unverständlich, dass Platter hier "ein Exempel der Inhumanität statuiert". Umso wichtiger sei es auch, so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, dass es - wie im Regierungsübereinkommen vereinbart - zu einer Evaluierung des Fremderechts kommt. "Und zwar sofort, und nicht erst 2009, wie die ÖVP erst gestern wieder angekündigt hat", betonte der SPÖ-Bundesgeschäftsrürher abschließend. (Schluss) ps

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