- 28.09.2007, 17:14:05
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Plassnik: "Globales Netzwerk von Ministerinnen fordert Gewaltstopp in Myanmar und die Freilassung von Aung San Suu Kyi"
Außenministerin bei Treffen des internationalen Netzwerks von Ministerinnen
New York (OTS) - Am Rande der UNO-Generalversammlung fand heute in
New York ein Treffen des "Women Empowerment Network" statt, an dem 31
Ministerinnen aus aller Welt, darunter 15 Außenministerinnen,
teilnahmen. Auf Anregung der philippinischen Staatspräsidentin Gloria
Macapagal-Arroyo und unter dem gemeinsamen Vorsitz von Condoleezza
Rice und Ursula Plassnik, äußerten die Ministerinnen ihre tiefe
Besorgnis angesichts der eskalierenden Lage in Myanmar. Sie forderten
das Regime zum sofortigen Gewaltstopp auf und verlangten einen Dialog
mit den Führern der demokratischen Bewegung. Weiters erneuerten die
Ministerinnen den Aufruf, die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu
Kyi freizulassen.
Schwerpunktthemen des Netzwerktreffens waren Konfliktprävention,
die Erfahrungen von Frauen in Nachkriegssituationen, insbesondere in
Afrika, der Kampf gegen Armut, der Zugang von Frauen zu Bildung, der
Frauenhandel und Frauen in der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer
Länder.
Die stellvertretende UNO-Generalsekretärin und ehemalige
Außenministerin von Tansania Asha-Rose Migiro informierte die
Ministerinnen über konkrete Fortschritte bei der verstärkten
Einbeziehung von Frauen in die Friedensarbeit der Vereinten Nationen.
Mittlerweile seien drei stellvertretende UNO-Sonderbeauftragte für
Liberia, Sudan und den Libanon ernannt worden.
Positive Erwähnung fand die Konferenz über Frauen im Nahen Osten
vom Mai 2007 in Wien. Die griechische Außenministerin Dora Bakoyannis
plant dazu eine Folgeveranstaltung im Frühjahr 2008.
EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner lädt zu einem Treffen des
Ministerinnen-Netzwerks nach Brüssel ein.
Die Außenministerin von Burundi Antoinette Batumubwira betonte die
Beiträge von Frauen in Post-Konfliktsituationen: "Die Stimmen der
Frauen müssen besser gehört werden, gerade auch in
Post-Konfliktregionen und -situationen."
"Wir müssen unser Netzwerk einflussreicher Frauen gezielt nützen,
um auch auf die Situation weniger privilegierter Frauen aufmerksam zu
machen", so die Außenministerin von Malawi Joyce Banda.
Rückfragehinweis:
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