VP-Tschirf: Ausgliederung der Friedhofverwaltung ist Schritt in richtige Richtung!

SPÖ bewegt sich auf langjährige VP-Position zu

Wien (VP-Klub) - "Es geht ja doch", kommentiert heute der
Klubobmann der ÖVP Wien, LAbg. Matthias Tschirf, die Ausgliederung der Friedhofsverwaltung. Dies könne aber nur ein erster Schritt sein, nun sollte man mit Tatkraft diesen Weg fortzusetzen, indem man alle Teile der städtischen Dienstleistungsbetriebe überprüft, ob und inwieweit sie mit einer Ausgliederung effizienter und zugleich kundennäher werden könnten.

Tschirf verweist auch auf ähnliche Überlegungen ihres Amtsvorgängers Sepp Rieder, zwecks Effizienzsteigerung Teile der Stadtverwaltung auszugliedern. Rieder wurde dafür von seinen Genossen scharf zurückgepfiffen. "Ich hoffe, dass Stadträtin Brauner bei diesem Thema nicht in den Ansätzen stecken bleibt, sondern die notwendige Verwaltungsreform in Wien konsequent angeht", begrüßt Tschirf die angekündigte Ausgliederung der Friedhofsverwaltung.

Dienstleistungsunternehmen nach dem one-stop-shop-Prinzip

Die Friedhofsverwaltung wird nun als Tochter den Wiener Stadtwerken, die zu 100% der Stadt Wien gehören, eingegliedert. Somit wären Bestattung und Friedhofsverwaltung endlich unter einem Dach und nach privatwirtschaftlichen Kriterien geführt. Jahrelang wurde diese Forderung der ÖVP ignoriert und verunglimpft - nun wird sie mit Verspätung doch noch umgesetzt.

Nach diesem ersten Schritt fordert Tschirf nun, dass die Wiener Stadtwerke zu einem serviceorientierten Dienstleister umgewandelt werden. "Ein Unternehmen nach dem one-stop-shop-Prinzip, wo sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand und in einem Schritt erledigt werden, so sollte eine bürgernahe Verwaltung funktionieren", schließt Tschirf.

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