Grüne Wien/Antonov zu SeniorInnentag: Scharfe Kritik an Kürzung der Mietbeihilfe

Die SPÖ feiert mit Zaubervorführungen, Bingo und Basteln das Angebot für SeniorInnen - Gleichzeitig kürzt sie 7.500 MindestpensionistInnen die Mietbeihilfe um 300 Euro

Wien (OTS) - Stadträtin Wehsely zielt mit dem Programm zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober offensichtlich nur auf die Gruppe der finanziell gut versorgten und gesundheitlich fit gebliebenen SeniorInnen ab, so die Kritik der SeniorInnensprecherin der Grünen Wien, Waltraut Antonov. Selbstverständlich ist es begrüßenswert, für die ältere Generation in Wien ein umfassendes Aktivitätsprogramm zu bieten. Selbstverständlich ist es begrüßenswert, dass von 146 PensionistInnenklubs immerhin 13 schon ganzjährig geöffnet haben und keine 5-monatige Sommerpause mehr machen. Begrüßenswert ist auch die Informationskampagne zum SeniorInnentag, auch wenn sie in erster Linie an "Junggebliebene" gerichtet ist.

Was Stadträtin Wehsely in ihrer Jubelaussendung allerdings nicht erwähnt: die SPÖ Wien hat in den vergangenen Monaten die Preise für Strom und Gas erhöht, die SPÖ Wien hat die Öffi-Tarife erhöht und gleichzeitig für rd. 7.500 MindestpensionistInnen in der Stadt die Mietbeihilfe drastisch gekürzt. Stadträtin Wehsely übersieht, dass es sehr viele ältere Menschen gibt, die ein zu geringes Einkommen haben, die nicht gesund sind, die allein sind, die keine Möglichkeit haben, am aktiven gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

"Alter darf kein Tabuthema sein. Ältere Menschen müssen in der Gesellschaft auch dann auf Akzeptanz stoßen, wenn sie nicht gesund und aktiv sind", so Antonov abschließend.

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