• 28.09.2007, 11:02:57
  • /
  • OTS0165 OTW0165

Wiener Friedhöfe (MA 43) werden Teil der Wiener Stadtwerke

Künftig Verwaltung der Wiener Friedhöfe unter dem Dach der Wiener Stadtwerke

Wien (OTS) - Im Laufe des Jahres 2008 wird die MA 43 - Wiener
Friedhöfe zu einem neuen Unternehmen des Wiener Stadtwerke Konzerns.
Zu diesen gehören neben den Wiener Linien und der Wien Energie auch
die Bestattung Wien. Die Nutzung zahlreicher Synergieeffekte zwischen
den Wiener Friedhöfen und der Bestattung Wien bringt künftig noch
mehr KundInnenservice. Vorbild für diesen Schritt sind bewährte
Modelle in Linz und Graz. Die Arbeitsverträge und der Status der
MitarbeiterInnen der Wiener Friedhöfe bleiben von diesem
Veränderungsprozess unberührt.

Die "MA 43 - Wiener Friedhöfe" wird mit dieser Neustrukturierung zur
"Friedhöfe Wien GmbH". In den Wiener Stadtwerken ist das neue
Unternehmen dem Geschäftsbereich der
Generaldirektor-Stellvertreterin, Dr. Gabriele Payr, zugeordnet. Sie
zeichnet auch für die Wiener Linien GmbH und die Bestattung Wien GmbH
verantwortlich. Das zur MA 43 gehörige Krematorium Simmering wird
ebenfalls innerhalb der Wiener Stadtwerke zu einem eigenen
Geschäftsfeld. Beispielgebend für die Neuorganisation der Wiener
Friedhöfe waren die Landeshauptstädte Linz und Graz, wo die
städtischen Friedhöfe seit Jahren innerhalb der Stadtwerke verwaltet
werden.

Zwiti: Optimierter Service durch gebündelte Kompetenz

Die gebündelte Kompetenz innerhalb der Wiener Stadtwerke wird einen
rascheren Austausch zwischen dem neuen Unternehmen Friedhöfe Wien und
dem Bestattungssektor ermöglichen. Vizebürgermeisterin Mag.a Renate
Brauner: "Ich sehe klare Vorteile für die Wienerinnen und Wiener. Die
Wiener Friedhöfe können nunmehr flexibler und serviceorientierter
agieren. Das Dach der Wiener Stadtwerke garantiert dabei höchste
Qualitätsstandards." So wurden in den letzten Jahren etwa in der
Bestattung Wien unbürokratisch neue bzw. verbesserte Leistungspakete
zusammengestellt, die bereits nach kurzer Zeit von den KundInnen
gerne angenommen wurden. Angehörige von Verstorbenen können in
Zukunft dann nicht nur mit vereinfachten Abläufen, sondern auch mit
zusätzlichen Angeboten rechnen. Dies betrifft etwa die Möglichkeit
eines Behindertenfahrtendienstes, der gebrechlichen bzw. behinderten
Menschen den Grabbesuch entscheidend erleichtert.

Zwiti: Arbeitsverträge der MitarbeiterInnen bleiben unberührt

Die neue Organisationsform der Friedhöfe Wien beeinflusst bestehende
Rechte von KundInnen ebenso wenig wie die Arbeitsverträge der knapp
400 MitarbeiterInnen. Der dienstrechtliche Status von Beamten und
Vertragsbediensteten bleibt unverändert. Neue MitarbeiterInnen werden
in Zukunft nach dem Kollektivvertrag der Wiener Stadtwerke
beschäftigt. "Dieses Mischsystem funktioniert bestens. Wir leben es
in allen Tochterunternehmen der Wiener Stadtwerke", so Gabriele Payr.

Zwiti: Vorteilhafte neue Rahmenbedingungen

Dipl.-Ing. Erhard Rauch, Abteilungsleiter der MA 43 - Wiener
Friedhöfe, sieht die Neuorganisation als Herausforderung und Chance.
"Natürlich bedeutet diese organisatorische Veränderung eine
Umstellung. Ich sehe diesen Prozess vor allem als Chance, weil er die
Umsetzung vieler Vorhaben im Sinne der KundInnen begünstigt." Der
Direktor der Bestattung Wien, Dr. Christian Fertinger, beurteilt den
Übergang der Wiener Friedhöfe in die private Rechtsform positiv. Die
Bestattung Wien hat diesen Schritt schon im Jahr 2000 getan. Direktor
Fertinger: "Die Friedhöfe Wien sind für die Bestattung Wien eine
ideale Ergänzung unter dem Dach der Wiener Stadtwerke. Dadurch kann
das Dienstleistungsangebot weiter optimiert werden." Die Bestattung
Wien hat zum Beispiel neue Serviceleistungen probeweise eingeführt
und dann ins Angebot aufgenommen, wenn sie sich bewährt haben. Dabei
stehen die Wiener Friedhöfe wie bisher allen Bestattungsunternehmen
offen. Dr. Gabriele Payr: "Die Infrastruktur der Friedhöfe steht -
wie rechtlich gefordert - allen Bestattern zur Verfügung. Alle
Bestatter werden selbstverständlich gleich behandelt."

Zwiti: Friedhöfe Wien - Daten und Fakten

Derzeit betreuen die Friedhöfe Wien insgesamt 46 Wiener
Begräbnisstätten (inkl. Zentralfriedhof) mit 595.000 Grabstellen (von
insgesamt 778.000). Diese Orte der Würde und der Ruhe dienen
Wienerinnen und Wienern nicht nur, um ihrer Verstorbenen zu gedenken.
Sie stellen auch ausgedehnte Grünflächen und Erholungsräume im
jeweiligen Wohnbezirk dar. Die Friedhöfe Wien sind für die Errichtung
und Erhaltung sowie die Vergabe und Verwaltung der Gräber zuständig.
Darüber hinaus zählt die Instandhaltung und die Pflege der
Friedhofsanlagen zu den Aufgaben der Friedhöfe Wien. Zu den Wiener
Friedhöfen gehört neben der Wiener Städtischen Friedhofsgärtnerei
auch eine Städtische Steinmetzwerkstätte. Neben den 46
überkonfessionellen städtischen Friedhöfen bestehen in Wien sieben
konfessionelle Friedhöfe: drei katholische, zwei evangelische und
zwei israelitische.

Rückfragehinweis:

Wiener Stadtwerke Holding AG 
   Dr. Ingrid Vogl / Konzernkommunikation 
   Tel.: 53123-73953 
   Fax.: 53123-73998 
   E-Mail: [email protected] 
   www.wienerstadtwerke.at
   Virtuelle Pressestelle: www.vipress.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | WSP

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel