• 28.09.2007, 09:36:56
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Plassnik: "Österreicher im Ausland - aktive Mitgestalter der Marke 'Österreich' "

Außenministerin bei Empfang für Auslandsösterreicher in New York

New York (OTS) - Am 26. September, dem Österreicher-Tag in
Amerika, veranstaltete die österreichische Generalkonsulin in in New
York, Brigitta Blaha, einen Empfang für die Austrian Community, an
dem Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Außenministerin Ursula
Plassnik teilnahmen. "Wie immer ihre Verbindung zu Österreich ist -
als Staatsbürger, als Freund, als Herzensösterreicher - Sie sind für
mich Mitgestalter der Marke 'Österreich' in der Welt. Ihr Beitrag ist
unersetzlich. Dafür möchte ich Ihnen heute danken und Sie einladen,
erfolgreich weiterzumachen", so die Außenministerin.

"Der Ausdruck 'Auslandsösterreicher' gefällt mir persönlich wenig.
Österreicher ist Österreicher, das ist keine Frage von Inland oder
Ausland. Mir gefiele daher 'Österreicher in der Welt' besser", so
Plassnik.

"Als das für im Ausland lebende Österreicher zuständige
Regierungsmitglied ist es mir ein Anliegen, die Serviceleistungen für
Sie so gut als möglich zu gestalten. Dazu gehören in erster Linie
Informationen und die Teilnahme am demokratischen Geschehen in der
Heimat. Mit der neuen Website www.aoe-ratgeber.at haben wir ein
zusätzliches Info-Produkt geschaffen", so die Außenministerin.

"Mit der Wahlrechtsreform, die seit 1. Juli in Kraft ist, ist auch
die Stimmabgabe im Ausland nun bedeutend einfacher", so Plassnik.
Bisher haben Österreicher im Ausland ihre Stimmabgabe von einem Notar
oder einem anderen österreichischen Staatsbürger bezeugen lassen
müssen. "In Zukunft wird das Beantragen, Ausfüllen und Abschicken der
Wahlkarte genügen. Damit wird eine echte Briefwahl möglich", so die
Außenministerin.

Auch die automatische Streichung aus den Wählerevidenzen nach 10
Jahren stellte bisher eine Hürde für Auslandsösterreicher dar.
Dadurch konnten in der Vergangenheit Wahlkarten vielfach nicht
beantragt werde. "Auch dieses Hindernis wird nun beseitigt.
Streichungen aus der Wählerevidenz werden nur mehr mit Zustimmung des
Betroffenen möglich sein", so Plassnik.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische 
   und internationale Angelegenheiten
   Presseabteilung
   Tel.: ++43 (0) 50 1150-3262, 4549, 4550
   Fax: ++43 (0) 50 1159-213 
   mailto:[email protected]
   http://www.aussenministerium.at
   http://www.bmeia.gv.at

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