- 26.09.2007, 18:01:28
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ÖSTERREICH: Kindergeld-Bescheide immer absurder
Frau musste zahlen, weil ihr alter Arbeitgeber in Konkurs ging
Wien (OTS) - Immer absurdere Blüten treiben die
Kindergeld-Rückforderungen, die die Gebietskrankenkassen auf Weisung
von Familienministerin Andrea Kdolsky durchführen. Dies zeigt ein
Fall, über den die Tageszeitung ÖSTERREICH in ihrer morgigen
(Donnerstag-) Ausgabe berichtet.
Eine 37-jährige Niederösterreicherin muss das für 2003 bezogene
Kindergeld zurückzahlen (5.303,40 Euro), obwohl sie in diesem Jahr
gar nicht gearbeitet hat. Weil aber ihr alter Arbeitgeber in Konkurs
ging und sie die Gehälter für 2001 und 2002 vom Insolvenzfonds erst
2003 erhielt, flatterte der Frau vergangene Woche der
Rückforderungsbescheid ins Haus. BZÖ-Chef Peter Westenthaler wird die
inzwischen arbeitslose Frau unterstützten und bei einer Klage die
Anwaltskosten übernehmen.
Im Familienministerium wollte man den Fall nicht kommentieren.
Generell werde aber das Kindergeld zurückgefordert, wenn der
"Einkommensteuerzufluss" des entsprechenden Jahres die
Zuverdienstgrenze von 14.600 Euro überschreite.
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