• 26.09.2007, 13:00:13
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Grüne Wien: Geplante Pflegeprojekte der Stadt sind zu groß dimensioniert

Pilz: In Kopenhagen wird auf kleinere Häuser gesetzt, um wohnortnahe Strukturen zu schaffen

Wien (OTS) - "Die geplanten neuen Pflegeprojekte der Stadt sind
viel zu groß dimensioniert", bedauert die Gesundheitssprecherin der
Grünen Wien, Sigrid Pilz, dass Stadträtin Wehsely weiterhin
Einrichtungen für rund 250 BewohnerInnen baut.

"Das inhaltliche Konzept, das eine Zusammenarbeit des KAV mit den
Pensionistenwohnhäusern des Fonds "Kuratorium Wiener
Pensionisten-Wohnhäuser" (KWP) vorsieht, ist jedoch zu begrüßen."
betont Pilz. "Es ist längst an der Zeit, dass sich das KWP auf die
Zielgruppe der pflegebedürftigen Menschen in der Stadt konzentriert,
denn nur diese brauchen eine Vollversorgung. "Rüstige Menschen ohne
Pflegebedarf sollten hingegen unterstützt und ermutigt werden, in
ihrem Zuhause zu bleiben und mobile Dienste, beziehungsweise
Tageseinrichtungen zu nützen. "Es ist aber unverständlich, warum die
Stadtregierung nicht zur Kenntnis nimmt, dass überall in den modernen
Städten Europas Häuser mit 250 BewohnerInnen als Großheime gelten,
die einer modernen Geriatrie widersprechen", hebt Pilz hervor.

In Kopenhagen werde beispielsweise auf Häuser mit 60 BewohnerInnen
gesetzt, mit der Absicht, übersichtliche und wohnortnahe Strukturen
für die Pflegebedürftigen zu schaffen. "Es ist also dringend
notwendig, die vorgelegten Projekte zu überdenken! betont Pilz "die
geplanten Pflegeplätze sollten auf wesentlich mehr Standorte in den
genannten Bezirken verteilt werden."

Rückfragehinweis:
Pressereferat: Erik Helleis, 0664 52 16 831
[email protected]

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