• 26.09.2007, 09:06:33
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KO Scheuch: Vorrang für Lebensretter

BZÖ fordert Blaulicht für "First Responder".

Klagenfurt (OTS) - Plötzlicher Herz-Kreislaufstillstand zählt zu
den häufigsten Todesursachen in Kärnten. Doch viele Todesfälle
könnten vermieden werden, wenn sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen
eingeleitet würden. "Besonders wichtig sind die ersten Minuten nach
dem Notfall. Durch die rasche Anbringung eines Defibrillators besteht
eine gute Überlebenschance, von rund einem Drittel der Betroffenen
könnte das Leben noch gerettet werden", sagt BZÖ-Klubobmann LAbg.
Kurt Scheuch.

Daher fordert das BZÖ eine Sonderregelung für so genannte "First
Responder" (Ersthelfer). "First Responder" haben eine besondere
Ausbildung in der Wiederbelebung, besitzen einen Defibrillator und
sind untereinander vernetzt. In einem Notfall wird jener "First
Responder" verständigt, der sich in der Nähe befindet. "Wäre der mit
einem Blaulicht ausgestattet, kann das einen ungehinderten
beziehungsweise erleichterten Zugang zum Unfallort sowie eine bessere
Sichtbarkeit für später eintreffende Einsatzkräfte garantieren. Für
Hebammen haben wir diese Regelung bereits. Jetzt sollen auch die
Ersthelfer die Erlaubnis bekommen, ein Blaulicht am Auto zu führen.
Denn Lebensretter müssen Vorrang haben", sagt der BZÖ-Klubobmann.

Das BZÖ werde bei der nächsten Landtagssitzung einen entsprechenden
Antrag einbringen. Scheuch hofft, dass auch die anderen
Landtagsparteien den BZÖ-Antrag unterstützen werden. "Experten
schätzen, dass rund 400 Menschen im Jahr durch diese Initiative das
Leben gerettet werden könnte. Daher wäre es wichtig, dass ein
entsprechendes Gesetz rasch beschlossen wird", so Scheuch
abschließend.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272

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