- 25.09.2007, 10:20:09
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Faymann: "Informationstechnik ist von besonderer Bedeutung für heimische Wirtschaft"
Silhavy: "Gemeinsam das Beste für Wirtschaftsstandort Österreich machen"
Wien (SK) - Die Informationstechnik (IT) sei von "besonderer
Bedeutung für die österreichische Wirtschaft" - so trage die
IT-Branche wesentlich zu Wirtschaftswachstum und Innovation bei und
habe auch eine "Schlüsselrolle" für den Infrastrukturbereich, so
Infrastrukturminister Werner Faymann Montagabend in seiner
Eröffnungsrede anlässlich der "Woche der Informatik - Tag der
Wirtschaft" zum Thema "3 Jahre EU-Erweiterung: Die neuen Länder und
die österreichische IT - Gefahr oder Chance?". Staatssekretärin
Heidrun Silhavy betonte, dass es "im allgemeinen Interesse ist,
gemeinsam das Beste für den Wirtschaftsstandort Österreich und für
den elektronischen Bürgerservice-Bereich zu machen". Dass Österreich
zum wiederholten Male "E-Government-Europameister" wurde, spiegle
klar die Vorreiterrolle Österreichs wider, so Silhavy. Wesentlich zu
diesem Erfolg trage die "Plattform digitales Österreich" bei, wo die
österreichischen E-Government-Agenden unter einem strategischen Dach
zusammenlaufen. ****
Österreich weise einen hohen Grad an Netzausbau und
Internet-Penetration auf, so Faymann, der unterstrich, dass es auch
weiterhin gelte, sich den Herausforderungen im IKT-Bereich
(Informations- und Kommunikationstechnologie) zu stellen. So eröffne
das Infrastrukturministerium neue Themenfelder, in denen klar die
Herausforderungen der Zukunft liegen (Gesundheitsbereich/e-health;
Altersversorgung), zudem unterstütze und fördere man rund 60
verschiedene Projekte. Darüber hinaus würden zahlreiche Projekte
entwickelt und eigene Programme initiiert, so Faymann mit Verweis auf
"Fit IT" - eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr,
Innovation und Technologie zur Förderung anspruchsvoller IT-Forschung
in Österreich.
Der Infrastrukturminister versicherte in seiner Eröffnungsrede, dass
die initiierten "Programme fortgesetzt werden", dass er sich "um eine
gemeinsame Koordination bemüht und dass die anstehenden
Herausforderungen gemeinsam mit der Branche erarbeitet und gelöst
werden". Herausforderungen orte er abseits der Koordinationsfrage
auch im gleichberechtigten Zugang zur Informationstechnik - und dies
gerade hinsichtlich der älteren Generation, ergänzte Faymann.
Silhavy - IKT ist Querschnittsmaterie
Die IKT "durchdringt heute den gesamten Lebensraum", unterstrich
Staatssekretärin Heidrun Silhavy in der hochkarätig besetzten
Podiumsdiskussion anlässlich der "Woche der Informatik". Im
IKT-Bereich gelte es, "stärker zu fokussieren und Kompetenzen zu
bündeln", so Silhavy mit Verweis auf das Best-practice-Beispiel der
"Plattform digitales Österreich", wo die E-Government-Agenden
gebündelt seien und zudem auch die Wirtschaft vertreten sei. Es sei
aber auch klar, dass es eine "Illusion" sei, wenn man glaube, den
IKT-Bereich in nur einem Punkt bündeln zu können. Auch lasse sich die
IKT nicht auf ein einzelnes Ressort beschränken, schließlich sei IKT
in jedem Ressort vorzufinden, so Silhavy, die klarmachte: "IKT muss
als Querschnittsmaterie von allen ernst genommen werden".
Die Staatssekretärin unterstrich weiters, dass es ihr erklärtes Ziel
sei, "den Standort Österreich sowohl für Klein- und Großbetriebe im
IT-Bereich attraktiv zu machen". Mit dem eben erst wieder
ausgezeichneten E-Government wolle die Verwaltung auch "Türöffner für
die Wirtschaft sein", so Silhavy, die abschließend bekräftigte, dass
sie hinsichtlich der Frage einer fokussierten Koordination bereits in
informelle Gespräche mit Vertretern der Wirtschaft eingetreten sei.
Mit der Staatssekretärin diskutierten unter der Leitung von Edmund
Lindau ("Computerwelt"): Brigitte Jank (Präsidentin der
Wirtschaftskammer Wien), Alfred Harl (Obmann Ubit), Peter Kotauczek
(Präsident des VÖSI), Albert Felbauer, CEO SIS), Gerald Futschek
(OCG-Präsident), Heinrich Nikoll (Herausgeber it&t business) sowie
Manfred Prinz (CEO CSC Austria & Eastern Europe). Die "Woche der
Informatik" ist eine gemeinsame Veranstaltung von der
Österreichischen Computer Gesellschaft, der Wirtschaftskammer und dem
Verband Österreichischer Software Industrie. (Schluss) mb
Rückfragehinweis:
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Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493
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