• 25.09.2007, 09:59:47
  • /
  • OTS0050 OTW0050

Millionen Liter Trinkwasser, tausende Kilometer entfernt

Neue Trinkwasseraufbereitungsanlagen beim Bundesheer

Wien (BMLV) - Ob in Pakistan, in Sri Lanka, in Mosambik oder in
Niederösterreich - nach Naturkatastrophen leistet das Bundesheer
rasch und professionell Hilfe. "Gemäß unserem Motto Schutz und Hilfe
stehen wir bereit, wenn es um humanitäre Hilfe geht - im Inland wie
im Ausland. Das Bundesheer genießt weltweit hohes Ansehen in der
Katastrophenhilfe. Mit den neuen Trinkwasseraufbereitungsanlagen ist
es jetzt noch besser als bisher für solche wichtigen Einsätze
gerüstet!", sagt Verteidigungsminister Norbert Darabos.

Das Bundesheer verfügte bislang über keine
Trinkwasseraufbereitungsanlagen, mit denen radioaktiv kontaminiertes
Wasser und Meerwasser aufbereitet oder gereinigtes Wasser für die
Sanitätstruppe bereitgestellt werden konnte. Bis Ende 2007 wird das
Bundesheer daher elf neue Trinkwasseraufbereitungsanlagen bekommen.

Neben den neuen elf physikalischen Anlagen werden die bereits
erfolgreich verwendeten 13 chemisch-physikalischen Anlagen überholt
und von den Spezialisten der ABC-Abwehrtruppe und der Sanitätstruppe
weiter betrieben. In die neuen physikalischen
Trinkwasseraufbereitungsanlagen investierte das Bundesheer 5,1
Millionen Euro. Derzeit sind bereits sechs Anlagen beim
Heereslogistikzentrum verfügbar: drei Containeranlagen, die bis zu
4.000 Liter pro Stunde aufbereiten und drei Traileranlagen, die bis
zu 2.000 Liter Trinkwasser pro Stunde produzieren. Die weiteren fünf
Containeranlagen werden in den nächsten Wochen zulaufen. Mit den elf
neuen Anlagen können insgesamt bis zu 38.000 Liter Trinkwasser pro
Stunde aus Salzwasser gewonnen werden.

Die Trinkwasseranlagen des Bundesheeres haben einen doppelten
Nutzen: Bei Militärischen Einsätzen sind die Anlagen einerseits für
eine ggf. notwendige autarke Trinkwasserversorgung der Truppen in
friedenssichernden Einsätzen im Ausland in Regionen mit fehlender
ziviler Wasserversorgungsinfrastruktur. Ein wesentlicher
Beschaffungsschritt im Zuge der Reform. Andererseits können diese
Anlagen sowohl in nationalen Katastrophenhilfeeinsätzen als auch bei
internationalen humanitären Hilfseinsätzen zur Trinkwasserversorgung
herangezogen werden.

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Landesverteidigung
   
   Mag. Stefan Hirsch
   Pressesprecher des Verteidigungsministers
   Tel: (01) 5200-20215
   [email protected]
   oder
   Presseabteilung
   Tel: (01) 5200-20301
   [email protected]
   http://www.bundesheer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel