• 24.09.2007, 11:06:23
  • /
  • OTS0074 OTW0074

FMK-Maier: Größtes Mobilfunk Forschungsprogramm in der Zielgeraden

Interphone-Frankreich: Kein erhöhtes Hirntumorrisiko durch Mobilfunk

Wien (OTS) - Das von der IARC (International Agency for Research
of Cancer) koordinierte und von der EU geförderte sogenannte
"Interphone"-Projekt soll klären, ob die regelmäßige Nutzung von
Handys das Risiko erhöht, an einem Hirntumor zu erkranken. An diesem
bisher weltweit größten Forschungsvorhaben zu diesem Thema sind 13
Länder beteiligt. Im Rahmen dieses Gesamtforschungsprojektes hat nun
auch Frankreich seine Ergebnisse veröffentlicht: Diese zeigen keine
Verbindung zwischen dem Gebrauch von Mobiltelefonen und einem
erhöhten Hirntumor-Risiko. Mit dem Abschluss des Interphone-Projekts
ist 2008 zu rechnen.

Die Interphone-Teilstudie aus Frankreich findet kein signifikant
erhöhtes Risiko für Hirntumore (Gliom, Meningiom, Neuroma) bei
Mobilfunknutzern. Die Studienautoren weisen aber auch daraufhin, dass
die statistische Aussagekraft der Studie aufgrund der Fallzahlen
beschränkt ist. Unter diesem Aspekt werden auch einzelne Ergebnisse
bei der Auswertung der Viel- und Langtelefonierer bewertet. Einzelne
Resultate, die auf die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für diese
Nutzergruppe hinweisen, müssen aufgrund der geringen Fallzahl und der
nicht statistischen Signifikanz in den internationalen
Interphone-Analysen verifiziert werden.

Was hat Interphone bisher gezeigt?

Das Interphone-Projekt konzentriert seine Untersuchungen auf sehr
spezifische Tumore des Schädelsystems: gewisse Gehirntumore (Gliome
und Meningeome), Tumore der Ohrspeicheldrüse (Parotistumore) und des
Hörnervs (Neurinome) sowie Störungen des Lymphgewebes (Lymphome).

"Einige Teilergebnisse sind bereits von verschiedenen Teams
veröffentlicht worden. Sie kommen alle zu dem Schluss, dass keine
Wirkungen bestehen, mit einer Ausnahme: den Resultaten eines
schwedischen Teams betreffend das Neurinom des Hörnervs", sagt Dr.
Elisabeth Cardis, Direktorin der IARC, einer Teilorganisation der
Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit Sitz in Lyon und Koordinatorin
des Projektes.

Gesamtergebnisse vermutlich 2008

"Die Ergebnisse von Interphone sind erst dann wirklich
aussagekräftig, wenn sie in ihrer Gesamtheit analysiert und validiert
sind", erklärt Dr. Cardis wissenschaftliche Forschung. Neben den fünf
nordeuropäischen Ländern beteiligen sich Wissenschaftler aus
Deutschland, Frankreich, Italien, Israel, Australien, Neuseeland,
Japan und Kanada. Mit den Gesamtergebnissen des Interphone-Projekts
ist 2008 zu rechnen.

Link:

Bibliographie: Cell Phones and Risk of brain and acoustic nerve
tumours: the French INTERPHONE case-control study, Hours et al., Rev
Epidemiol Sante Publique. 2007 Sep 10;

http://www.ots.at/redirect.php?am50dv18

FMK- Forum Mobilkommunikation

Die freiwillige Brancheninitiative FMK ist Ihr Ansprechpartner bei
allen Fragen zu Mobilkommunikation und der Mobilfunk-Infrastruktur.
Das FMK vermittelt zwischen Betreibern und Gemeinden, um gemeinsame
Lösungen zu finden. Wir liefern Ihnen Zahlen, Daten und Fakten, damit
Sie sich Ihre persönliche Meinung über Mobilfunk bilden können.
Alcatel-Lucent, Ericsson, FEEI, Hutchison 3G Austria, Kapsch Carrier
Com, mobilkom austria, Motorola, Nokia, One, Siemens und T-Mobile
sind Mitglieder im FMK.

Rückfragehinweis:

Michael Buchner
   Pressesprecher
   Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39
   A-1060 Wien
   Mobil:    + 43  699 1 588 39 -15
   Tel:      + 43 1 588 39 -15
   Fax:      + 43 1 586 69 71
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.fmk.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel