• 22.09.2007, 09:00:00
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LIF fordert Austrittsrecht aus Kammer-Zwangsmitgliedschaft

Trotz hoher Ablehnung will WK Pflichtmitgliedschaft in der Verfassung einzementieren

Wien (OTS) - Die Diskussion rund um die geplante Verankerung der
Kammern in der Verfassung bekommt neue Brisanz. Laut einer aktuellen
Umfrage unter Ein-Personen-Unternehmen (EPU) spricht sich zwar eine
überwältigende Mehrheit für eine Interessensvertretung aus, mehr als
die Hälfte der Befragten lehnt aber die Zwangsmitgliedschaft in der
Wirtschaftskammer ab. 56 Prozent der interviewten UnternehmerInnen
fühlen sich bezeichnenderweise sogar durch die Arbeiterkammer besser
vertreten.

"Die Wirtschaftskammer steckt in einer massiven Krise. Doch
anstatt sich einer Totalreform zu unterziehen, lässt sie sich jetzt
ihre Mitgliedsbeiträge per Verfassung absichern", kritisiert der
liberale Abgeordnete Alexander Zach die Situation. Die Kammer sei
nicht in der Lage, auf die Veränderungen der neuen Arbeitswelt zu
reagieren. Das System müsse dringend reformiert werden.
"Entscheidend ist, dass die Zwangsmitgliedschaft abgeschafft wird.
Ich fordere ein Austrittsrecht aus der Wirtschaftskammer", so der
Liberale. Einen entsprechenden An-trag werde er im Parlament
vorbereiten.

Die Daten entstammen der Umfrage "Selbständig in Österreich", die
"Peter Hajek Public Opinion Strategies" im September 2007 unter
Ein-Personen-UnternehmerInnen (EPU) in ganz Österreich durchgeführt
hat.

Peter Hajek Public Opinion Strategies

Rückfragehinweis:
Mag. Edith Michaeler - LIF.Presse
Mobil: 0676/ 49 53 600

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | LIF

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