- 20.09.2007, 13:27:46
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VP-Tschirf zur Flächenwidmung Sechskrügelgasse: So geht man nicht mit Bürgern und Bezirken um!
Bürgeranliegen wurden schlichtweg ignoriert
Wien (VP-Klub) - Als eine "Mogelpackung auf Kosten der Anrainer"
bezeichnete der Landstraßer VP-Gemeinderat und Klubobmann der ÖVP
Wien, Matthias Tschirf, die geplante Flächenwidmung für das Gebiet
rund um die Sechskrügelgasse. "All das, was von Seiten der
Bezirksgremien und der betroffenen Anwohner an konstruktiven
Vorschlägen eingebracht und durch einstimmige politische Beschlüsse
des Bezirks untermauert wurde, ist bei der Überarbeitung der
Flächenwidmung faktisch ignoriert worden. Nun versucht man von Seiten
der Stadt Wien, eine städtebauliche Verschlechterung als Erfolg zu
verkaufen. Da macht die ÖVP sicher nicht mit", so der VP-Gemeinderat.
Bauprojekt passt wie die Faust aufs Auge
Tschirf kritisierte vor allem die dichte Verbauung, die durch die
Flächenwidmung ermöglicht wird. "Durch das geplante Bauvorhaben wird
es in einem sowieso dicht verbauten Gebiet zu einer massiven
Reduzierung von Grünraum kommen. Der spärliche Baumbestand wird noch
weiter dezimiert werden. Und der derzeit vorgesehene und durch die
Flächenwidmung ermöglichte Wohnbau passt in das Areal wird die Faust
aufs Auge", kritisierte er weiters.
Tschirf abschließend: "Die verantwortlichen Planer und Politiker
haben ein Lehrbeispiel dafür abgegeben, wie man mit Bezirks- und
Anraineranliegen nicht umgehen darf. Ich appelliere an alle
Verantwortlichen, den geplanten Bau auf Eis zu legen. Denn das, was
zum jetzigen Zeitpunkt vorgesehen und durch die Flächenwidmung
ermöglicht werden soll, wird das gesamte Gebiet mit Sicherheit nicht
aufwerten!"
Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (++43-1) 4000 / 81 913
Fax: (++43-1) 4000 / 99 819 60
mailto:[email protected]
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