JVP-Kurz: Suchtproblematik zu wichtig für Effekthascherei

Junge ÖVP Wien und Frauenbewegung diskutieren mit Expert/-innen über das Suchtverhalten Jugendlicher

Wien (JVP) - Im Rahmen einer gemeinsamen Podiumsdiskussion der Jungen ÖVP Wien und der Wiener Frauenbewegung diskutierten gestern der geschäftsführende Landesobmann der JVP-Wien, Sebastian Kurz gemeinsam mit den VP-Landtagsabgeordneten Ines Anger-Koch und GR Karin Praniess-Kastner, der Universitätsprofessorin Dr. Gabriele Fischer und Thomas Primus das Thema Drogen- und Suchtverhalten bei Jugendlichen.

Jugendliche stehen unter Druck

"Die Jugendlichen von heute," so Kurz in seinem Eingangsstatement, "stehen vor ganz anderen Herausforderungen. Sie sind mit einem enormen Leistungsdruck von Eltern und Gesellschaft konfrontiert. Auf der anderen Seite steht aber die Sehnsucht nach Geborgenheit, die nicht immer gestillt werden kann. Die Rollenbilder haben sich einfach verändert, es wird von den Kindern und Jugendlichen verlangt, immer flexibler zu sein. Scheitern Jugendliche an diesen Herausforderungen, kann das für manche ein Grund sein, in eine andere Welt zu flüchten!"

Nein zu Pauschalverurteilungen

Entschieden sprach er sich gegen eine Kollektivverurteilung junger Menschen aus. "Pauschale Schuldzuweisungen der jungen Generation bringen uns hier nicht weiter. Das ist für mich nichts anderes als 'Effekthascherei' für eine Schlagzeile auf Kosten der Jugendlichen. Die konkrete Auseinandersetzung mit dem Problem Alkohol, in allen Alters- und Gesellschaftsgruppen, ist hier wohl eher angebracht, um tatsächliche Verbesserungen zu erzielen. Ich wehre mich dagegen, dass Jugendliche heutzutage generell als Alkokids und Komasäufer gebrandmarkt werden", meinte er dazu.

Einsatz für suchtkranken Kinder und Jugendliche erforderlich

Für den gf. Landesobmann ist klar, dass Sucht eine Krankheit ist und niemand freiwillig süchtig wird. "Darum ist es unsere Aufgabe als Jugendorganisation, uns für die betroffenen Kinder und Jugendlichen einzusetzen. Die Junge ÖVP Wien wird in den nächsten Monaten in weiteren Gesprächen mit Expertinnen und Experten ein Konzept zur Suchtproblematik bei Kindern und Jugendlichen ausarbeiten und dann der Öffentlichkeit präsentieren", kündigte er weiters an.

Echte Lösung gefragt

Und der geschäftsführende JVP-Landesobmann abschließend: "Die Wiener SPÖ muss endlich aufwachen und effektiv handeln, statt mit erhobenem Finger zu agieren! Pauschalverurteilungen sind keine Lösung!"

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