Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka empfängt erfolgreiche österreichische Leichtathleten

12 Medaillen für Österreichs Behindertensportler bei Leichtathletik-WM in Taiwan

Wien, 20. September 2007 (OTS) - "Sechs Sportler, zwölf Medaillen und vier davon glänzen in Gold. Das ist ein großartiger Erfolg für die Athletinnen und Athleten und für den österreichischen Sport", begrüßte Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka die erfolgreichen Behindertensportler des Österreichischen Behindertensportverbandes (ÖBSV) bei ihrer Ankunft von den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Taipeh/Taiwan am Flughafen Wien-Schwechat. Der Sportstaatssekretär drückte seine Freude über die Spitzenleistung aus und sicherte dem Behindertensport seine Unterstützung zu. "Um im Spitzensport mit der internationalen Konkurrenz mithalten zu können, ist neben dem großen zeitlichen Aufwand auch eine vermehrte finanzielle Unterstützung unserer Top-Sportlerinnen und -sportler notwendig. Das leisten wir mit der Änderung des Bundes-Sportförderungsgesetzes 2003. Damit wurde ein großer Schritt zur Gleichstellung im Sport vollzogen", so Lopatka. ****

In der Nationenwertung belegte Österreich unter 38 Nationen den 8. Rang bei der Leichathletik-WM: Andrea Scherney (Gold, Zweifach-Silber), Robert Mayer (Gold, Zweifach-Silber), Michael Linhart (Gold, Bronze), Georg Tischler (Gold), Andreas Gratt (Silber, Bronze) und Thomas Geierspichler (Silber) gewannen insgesamt 12 Medaillen. ÖBSV-Vizepräsident Delegationsleiter Sepp Loisinger berichtete von einigen "Pannen" schon bei der Anreise, "aber glücklicherweise hat die Odyssee mit Flugzeugpanne und verlorenen Gepäcksstücken das Team nicht aus der Ruhe gebracht. Die Erfolge sind wichtig für die weitere Anerkennung der Leistungen des Behindertensports in Österreich". Andrea Scherney war ebenfalls sehr zufrieden, "vor allem weil diese Veranstaltung in Taiwan wichtig für die Entwicklung in der Region ist und für uns eine gelungene Vorbereitung für die Paralympics 2008 war". Die Athletinnen und Athleten sind nach diesen Erfolgen sehr zuversichtlich für die Paralympischen Sommerspiele in Peking 2008 "Die Entwicklung für 2008 passt", betonte Robert Mayer.

Sportstaatssekretär Lopatka, der am Wochenende mit dem chinesischen Sportminister LIU Peng trifft, der gleichzeitig Präsident des chinesischen olympischen Komitees und Präsident des Organisationskomittees der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2008 ist, will Gespräche auch über den Behindertensport führen. "Der größte Erfolg und Höhepunkt der sportlichen Karriere aller Athletinnen und Athleten ist ein Medaillengewinn bei Olympischen Spielen. Dieses Ziel fördern wir bei behinderten wie nicht-behinderten Sportlern gleichermaßen." Die finanzielle Planungssicherheit durch das Bundes-Sportförderungsgesetz ermögliche eine effektive Vorbereitung und drücke sich in sportlichen Erfolgen aus, "die wiederum die Akzeptanz des Behindertensports in der Gesellschaft erhöhen". Bei Paralympischen Sommer- und Winterspielen konnten österreichische Athleten 2004 und 2006 insgesamt 11 Gold-, 15 Silber- und 11 Bronzemedaillen gewinnen.

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