• 20.09.2007, 10:46:40
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FORMAT: AUA-Berater Directure legt ersten Zwischenbericht vor

Unklare Kompetenzaufteilung im Vorstand, Probleme auch auf der zweiten Führungsebene

Wien (OTS) - Das von der AUA mit einer Analyse der
Vorstandsstrukturen beauftragte Beratungsunternehmen Directure
lieferte vergangenen Montag Abend in einem Sitzungszimmer der ÖIAG
einen ersten unverbindlichen Zwischenbericht ab. Das berichtet das
Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner morgen, Freitag, erscheinenden
Ausgabe. Ein Directure-Team hatte zuvor rund vierzig Interviews mit
AUA-Mitarbeitern geführt.

Der dänische Directure-Geschäftsführer Frederik Lacoppidan berichtete
gemeinsam mit zwei Directure-Beratern vor dem von der AUA für
Reformen im Vorstand eingerichteten "Strukturausschuss", schreibt
FORMAT. Stimmberechtigten Ausschussmitglieder seien die AUA-Aufseher
Peter Michaelis, Rainer Wieltsch, Herbert Koch, Alfred Junghans und
Wolfgang Hable. Als Gäste seien weitere AUA-Aufsichtsräte anwesend
gewesen. Die Vorstände Ötsch und Kleibl seien selbst keine
Ausschussmitglieder, so das Magazin.

Laut einem von FORMAT zitierten, ungenannt bleiben wollenden
Eigentümervertreter ortete Lacoppidan eine zu starke Aufsplitterung
der Kompetenzen und unzureichende Verantwortungszuteilungen im
Vorstand. Auch auf der zweiten Führungsebene gebe es demnach
Probleme, in diesem Zusammenhang habe Lacoppidan jedoch darauf
verwiesen, dass dies nicht Teil des Prüfauftrages sei.

Als Beispiel wurde bei der Sitzung des Strukturausschusses die
Aufsplitterung der Flugabwicklung diskutiert, schreibt FORMAT. Kleibl
sei für die Technik zuständig, Alfred Ötsch zeichne für den
Flugbetrieb verantwortlich und Alfred Burger habe das Ground Handling
dirigiert. Besonders die Kombination der Ressorts Finanzen und
Technik wurde als schwierig erachtet.

Lacoppidan selbst wollte sich auf FORMAT-Anfrage zu keinem Aspekt
seines Zwischenberichtes äußern: "Wir sprechen grundsätzlich nie über
unsere Aufträge."

Nach der Sitzung sei noch nichts fix, schreibt FORMAT weiter. Ein
künftiger Dreier- oder Vierer-Vorstand würden damit aber
wahrscheinlicher. So sei ein eigener Vorstand für ein Ressort
"Operations" denkbar. Der oder die Neue(n) sollen dann
Luftfahrtprofi(s) sein. Derzeit gibt es keinen gelernten Airliner im
AUA-Cockpit.

Rückfragehinweis:
Format Business
Tel.: (01) 217 55/4149
Bernhard Salomon

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